Zuschlag für die Wunschlösung

Herzogsägmühle wird die Mensa am Schongauer Schulzentrum betreiben

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Was gibts zum Essen? Mit Herzogsägmühle erhielt ein bewährter Anbieter den Zuschlag für die Verpflegung des Schongauer Schulzentrums.

Schongau – Der Wunsch der Schüler und Eltern am Schongauer Schulzentrum geht in Erfüllung: Künftig wird Herzogsägmühle die neue Mensa, die Gymnasium, Mittelschule, Realschule, Grundschule und Hort versorgen wird, betreiben. Es war das einzige Angebot, das bei der europaweiten Ausschreibung bei der Stadt eingegangen ist.

Der Widerstand der Schülerschaft des Welfen-Gymnasiums war groß. 14 Jahre lang hatte Herzogsägmühle in der Schule für die Verpflegung gesorgt und auch die Mittelschule beliefert. Doch der Vertrag hätte zum neuen Schuljahr geendet.

Der Grund hierfür war, dass von der neuen Mensa aus, verwirklicht im Rahmen des Teilneubaus der Grundschule, alle vier Schulen versorgt werden. Grund- und Realschule bekommen dann im Neubau ihren Speiseraum; Gymnasium, Mittelschule und der Hort werden beliefert. Das schließt auch den Pausenverkauf mit ein.

Bei einem Runden Tisch im Januar hat sich das Gymnasium klar dafür ausgesprochen, dass die Verpflegung auch weiterhin durch das Diakoniedorf erfolgen solle. Die SMV initiierte außerdem eine Unterschriftenaktion, die der Großteil der Schulfamilie unterstützte.

Doch der Stadt blieb wenig Spielraum. Durch die hohe Auftragssumme, die mit der Rundum-Versorgung des Schulzentrums einhergeht, war ein öffentliches Ausschreibungsverfahren unumgänglich. Dieses erfolgte nun Ende April europaweit. Die Angebotsfrist endete am 23. Mai. Das einzige eingegangene Angebot kam von Herzog­sägmühle, wie Hauptamtsleiterin Bettina Schade in der jüngsten Sitzung des Stadtrates verkündete.

Bei dem Angebot aus dem benachbarten Diakoniedorf gebe es keinerlei Beanstandungen, so Schade weiter. Ein Hauptgericht bzw. der Salatteller soll demnach zwischen 3,91 und 4,21 Euro, der Nachtisch 1,20 Euro brutto kosten. Insgesamt habe sich Herzog­sägmühle außerdem bereits als kompetenter und erfahrener Partner bewiesen, so die Hauptamtsleiterin.

Das sahen auch die Stadträte so. Kornelia Funke (CSU) zeigte sich vor allem darüber erfreut, dass die Speisen nicht über kilometerlange Strecken angeliefert werden müssen. „Wir sind alle sehr froh über genau dieses Ergebnis“, fasste Friedrich Zeller (SPD) zusammen. Die Entscheidung, das Angebot von Herzogsägmühle anzunehmen, fiel schließlich einstimmig. Ab dem neuen Schuljahr 2019/20 kann dann die neue Schulmensa starten.

asn

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