Hexennacht in Schongau

Schaurig-schöne Altstadt

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Franz Köpf mit dem Plakat zur Hexennacht.

Schongau – Ihre Wiederbelebung im vergangenen Herbst war der Renner: Die Hexennacht zog zahlreiche Besucher in die Schongauer Altstadt. An diesen Erfolg wollen die Veranstalter von „Schongau belebt“ und der Werbegemeinschaft Altstadt am kommenden Freitag, 30. Oktober, anknüpfen. Dafür haben sie sich wieder allerhand einfallen lassen.

Wenn Franz Köpf an die Hexennacht im vergangenen Jahr zurückdenkt, gerät der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Altstadt schnell ins Schwärmen. Kein Wunder, hatte sich der Neustart gemeinsam mit der Aktionsgruppe „Schongau belebt“ doch als Volltreffer erwiesen. „In dem Sinn soll es heuer weitergehen“, hofft Köpf auf eine mindestens ebenso erfolgreiche Eventnacht am kommenden Freitag.

 Dafür hat man einiges getan. Nicht nur, dass die Geschäfte wieder bis 22 Uhr öffnen. Das Programm ist noch umfangreicher als im Vorjahr. Wie an den Marktsonntagen wird diesmal während der Hexennacht die Münz- und Weinstraße für den Verkehr gesperrt.

Neu ist eine Schnitzeljagd, bei der es gilt, alle Hexen in den dekorierten Schaufenstern der beteiligten Geschäfte zu zählen. Als Gewinn winken Einkaufsgutscheine.

Vor allem für Kinder ist viel geboten. Das Angebot reicht von Märchenerzählungen, Hexenfrisuren, Hexenbesen basteln, Filzen bis zur Stadtführung mit dem Hexenkind Hagasusa. Nicht fehlen kurz vor Halloween darf natürlich der Kürbis-Wettbewerb, bei dem wieder das schönste Kürbis-Gesicht und das schwerste Exemplar prämiert werden.

Auch die Stadtgeschichte kommt nicht zu kurz. So wird unter anderem Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer im Stadtmuseum unter dem Titel „Aussag und Pein“ aus den originalen Akten der Schongauer Hexenprozesse lesen, während Stadträtin Bettine Buresch im Rosengarten erklären wird, was es mit „63 Rosen für 63 Hexen“ auf sich hat. In der Stadtbücherei lockt eine literarische Abendstunde samt flüssiger Kostproben.

Das Programm, das um 18 Uhr beginnt, runden Auftritte der Band „Replay“ sowie der Tanzgruppe „Dance & more“ ab. Erstmals werden zudem zwei Nachtwächter durch die Straßen ziehen. Für die richtige Stimmung sorgen Fackeln und Strahler, die die Häuserfassaden beleuchten. Köpf: „Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.“

Christoph Peters

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