Hilfseinsatz im Katastrophengebiet

Aufräumarbeiten nach der Flut: Unterstützung durch mehrere Firmen aus der Region

Ahrtal Hilfseinsatz
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Waren in Dernau im Ahrtal im Einsatz: Marius Kneißl, Mathias, Jürgen und Gerhard Nowotny, Tobias Schwarz, Thomas Lang, Sebastian Kneißl, Tobias Linder sowie Markus und Anton Eiren­schmalz.

Landkreis – Mehrere Firmen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und dem Ostallgäu sind am Mittwochabend vergangener Woche zu einem Hilfseinsatz nach Ahrweiler in Rheinland-Pfalz gestartet, um dort, wo die Flut wütete, beim Aufräumen zu helfen.

Markus Eirenschmalz aus Schwabsoien war sehr betroffen, als er die Bilder und das Ausmaß der Flutkatastrophe sah. „Es schaut wirklich richtig wild aus.“ Er verfolgte die Situation über die sozialen Medien genau und wollte mit anpacken. Über Facebook kontaktierte er Unternehmen vor Ort und bot seine Hilfe an. Nachdem der Bedarf genau geklärt war, organisierte er zusammen mit seinem Vater Anton Eirenschmalz (Geschäftsführer Unternehmensgruppe Eirenschmalz) die Hilfsaktion. „Mal schauen, ob wir was zusammenbringen bei uns“, dachten sie sich und stießen bei mehreren Firmen im Umkreis auf großes Interesse.

Zehn Personen machten sich nun nach Ahrweiler und ins Hochwassergebiet auf. Neben Eirenschmalz beteiligen sich auch die Firmen Emter (Altenstadt), Nowotny (Osterzell) und H.R.W. (Peiting). Die Firma Toni Maurer aus Kaufbeuren stellte einen LKW zur Verfügung. Der erste Einsatz dauerte bis Montag. Sie haben sämtliche Gerätschaften auf Tieflader gepackt: „Bagger, Radlader, Kipper“, zählt Markus Eirenschmalz auf.

Eirenschmalz und Nowotny konnten einige weitere Firmen aus der Region als Unterstützer gewinnen, z.B. die Aktienbrauerei aus Kaufbeuren und der Getränkemarkt Zimmermann aus Roßhaupten, sowie die Landmetzgerei März aus Osterzell spendieren den Helfern die Verpflegung. Die Auflieger wurden von Riedle Ingenieurbüro-Bau aus Hohenfurch sowie den Transportunternehmen Mayrock aus Hohenfurch und Gröbl aus Bobingen zur Verfügung gestellt.

»Bild vor Ort machen«

Sachspenden nahmen die Helfer bei ihrem ersten Hilfseinsatz nicht mit, das kann aber noch kommen. „Es geht jetzt vor allem ums Aufräumen“, so Markus Eirenschmalz. „Wir machen uns selbst ein Bild und schauen erst mal, an was es konkret fehlt.“

Er ist auch mit zwei Unternehmen vor Ort in direktem Kontakt. Sie koordinieren den Einsatz, kennen die Anwohner und wissen, wer wo welche Unterstützung braucht. „Ohne sie wäre es dort bestimmt noch chaotischer“, sagt Markus Eirenschmalz.

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