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Wieder Historischer Markt in Schongau: Ausgesprochen positives Fazit

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Von: Rasso Schorer

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Historischer Markt Schongauer Sommer 2022 Schongau
Neuerung an der Kasse: Dass ab diesem Jahr Eintritt zu zahlen war, hatten nicht alle mitbekommen. Doch die Einsicht sei groß gewesen, schildert der Organisator. Das Konzept habe sich bewährt und werde auch künftig so beibehalten. © Schorer

Schongau – Wenn kleine Hexen rückwärts fliegen lernen, während Weihrauchgeruch und die Klänge der Weltenkrieger in der Luft liegen, wenn der Eselkarren am Volksfestplatz hält um Flachs zu verarbeiten, wenn ein Ritter in voller Rüstung einen modernen Kinderwagen schiebt und Steaks Fleischfetzen heißen, dann ist wieder Schongauer Sommer. Zum Abschluss des elftägigen Historischen Markts, der am Montag endete, zieht Organisator Manfred Wodarczyk ein positives Fazit.

Als er seine Abschiedsrunde drehte, sei die Rückmeldung der Schausteller, Fieranten und Gastronomen eindeutig gewesen, fasst Wodarczyk zusammen: „Sie alle wollen unbedingt wieder kommen.“ Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Information, dass der Zugang zum Gelände mittags kostenfrei ist, habe sich noch nicht ausreichend herumgesprochen. Denn in diesem Jahr wurde erstmals ein Eintritt fällig.

Historischer Markt in Schongau: „Ohne Eintritt geht es nimmer“

Um 30 bis 40 Prozent im Vergleich zur Zeit vor Corona habe die Besucherzahl daraufhin in diesem Jahr nachgelassen, so Wodarczyk. Doch damit sei zu rechnen gewesen. „Ohne Eintritt geht es für solche Veranstaltungen einfach nimmer“, erklärt er. Und: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele das befürworten.“ An der Kasse herrschte auch bei jenen, die erst dort von dieser Neuerung erfuhren, große Einsicht. Diskussionen habe es vor Ort sehr wenige gegeben.

Wodarczyk sieht das Konzept bestätigt. Der Schongauer Sommer werde für den Historischen Markt also auch künftig Eintritt verlangen. Falls ein Plus dabei herumkommt, werde der Verein das für ein „noch reichhaltigeres“ Programm verwenden.

Denn Wodarczyks Fazit ist eindeutig: „Alles gut“, bilanziert er, alles sei „hervorragend“ gelaufen. Ein einziger Regentag, gleich zu Beginn, ansonsten Sonnenschein – nachmittags sei es bisweilen sogar zu warm gewesen. „Ich hoffe, in den nächsten Jahren auf die gleiche Resonanz.“

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