Faschingssonntag in Schongau

Närrischer Ausnahmezustand 

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Kreative Gruppen und ausgefallene Kostüme: Beim Umzug in der Schongauer Altstadt zeigte sich der Fasching von seiner närrischsten Seite.
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Kreative Gruppen und ausgefallene Kostüme: Beim Umzug in der Schongauer Altstadt zeigte sich der Fasching von seiner närrischsten Seite.
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Kreative Gruppen und ausgefallene Kostüme: Beim Umzug in der Schongauer Altstadt zeigte sich der Fasching von seiner närrischsten Seite.
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Kreative Gruppen und ausgefallene Kostüme: Beim Umzug in der Schongauer Altstadt zeigte sich der Fasching von seiner närrischsten Seite.
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Kreative Gruppen und ausgefallene Kostüme: Beim Umzug in der Schongauer Altstadt zeigte sich der Fasching von seiner närrischsten Seite.
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Kreative Gruppen und ausgefallene Kostüme: Beim Umzug in der Schongauer Altstadt zeigte sich der Fasching von seiner närrischsten Seite.
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Kreative Gruppen und ausgefallene Kostüme: Beim Umzug in der Schongauer Altstadt zeigte sich der Fasching von seiner närrischsten Seite.
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Kreative Gruppen und ausgefallene Kostüme: Beim Umzug in der Schongauer Altstadt zeigte sich der Fasching von seiner närrischsten Seite.

Schongau – War das nicht ein super Faschingssonntag in der Lechstadt? Tausende von Narren und solche, die es mal werden wollen, feierten in der Altstadt, vor allem rund um den Marienplatz. Dort verwöhnte die Faschingsgesellschaft mit „Durstüberlebensbuden“ die Besucher. In der Narrenhochburg war dann während des Umzugs und der Auftritte der Prinzenpaare und Tanzgarden wahrlich die Hölle los.

Mit einem Paukenschlag setzt sich die Faschingszug-Lawine in Bewegung, angeführt durch die Schongauer Stadtkapelle. Alexandra Schedel als Dirigentin und Indianerhäuptling der wilden Cowboyhorde vorneweg. Da folgt Wagen an Wagen, so Schlag auf Schlag zu den verschiedenen Themen des vergangenen Jahres.

Vor allem der „Schnitzer-Stadl“ inklusive Denkmalschutz in Bernbeuren hatte Schlagkraft. Gleich zweimal schlagen die Abrissbirnen gegen die Fassaden. Einmal ist es der Faschingsclub Burggen, der sich diesem Thema angenommen hat und dem Stadl zu Leibe geht. Noch heftiger zeigt es die Altenstadter Landjugend. Dort hat man die Landrätin Andrea Jochner-Weiß gleich mit an die Abrissbirne gekettet und schlägt zu. Die Sensation: Die Landjugend kann die Landrätin auf den Gaudiwagen entführen. So richtig mit Haut und Haaren, garantiert keine Doppelgängerin.

Natürlich findet sich auch das Drama um den Berliner Flughafen in unzähligen Akten auf dem Umzug wieder. Die Reichlinger Landjugend und die Epfacher Faschingsgesellschaft greifen dieses Thema auf und hoffen, dass der neu gewählte Bundestagsabgeordnete Michael Kießling dort oben in Berlin die Jungs auf Vordermann bringt. Unterstützung kommt von den Narren aus Birkland, die mit einem tollen Flugzeug auch Air Berlin durch den Kakao ziehen.

Die „blaue Tonne“ kommt groß raus, zumindest bei der Peitinger Landjugend. Die stellt sich in Zukunft den Schongauern zur Verfügung, um kostenlos das Altpapier abzuholen. „Wer die Pappe nicht ehrt, ist des Euros nicht wert“, so der Slogan.

Auch die Altenstadter Faschingsfreunde nehmen die Schongauer aufs Korn. Und zwar mit einer Erfindung, in der man viel aussitzen kann. Das fahrbare Klohäusl muss in der Lechstadt Einzug finden. „Bei jedem Fest, da braucht‘s a Klo, nur beim Schongauer Faschingszug geht‘s auch so“, stellen die Narren zur Diskussion. Stadtrat Paul Huber sitzt schon drauf – einstimmig beschlossen.

Weitere Themen werden durch Fußgruppen ideenreich aufgegriffen und ohne Dieselgestank zum Besten gegeben. Die Faschingsfreunde Schwabniederhofen zeigen als Bienchen, wo wir enden, wenn es keinen Honig mehr gibt. Und die geriatrische Reha des Krankenhauses Schongau verspricht, die Senioren wieder fit zu machen. Natürlich nicht mit dem Joint, der sich auf dem Wagen der Jungen Union reingezogen wird. Nur mit so einem kann man die GroKo verstehen.

Auftritte der verschiedenen Garden und natürlich die Ehrenwalzer der beiden Prinzenpaare aus Schongau und Hohenfurch stehen im Mittelpunkt der Darbietungen auf der großen Bühne vor dem Ballenhaus. Lechau, Schönau und Soien Alaaf!

Hans-Helmut Herold

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