Hofmarksäule zwischen Peiting und Rottenbuch

Ein Kunstwerk wiederbelebt

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Die frisch restaurierte Hofmarksäule an der alten Verbindungsstraße zwischen Peiting und Rottenbuch.

Peiting – Seit mehr als 500 Jahren zeigt sie, wo die Grenze zwischen den Gemeinden Peiting und Rottenbuch verläuft. Der Zahn der Zeit hinterließ jedoch seine Spuren an der Hofmarksäule auf dem Straußberg. Den Bemühungen des Alpenvereins Peiting-Rottenbuch ist es zu verdanken, dass das historische Kunstwerk jetzt restauriert und mit einem neuen Wetterschutz versehen wurde.

Schon vor zehn Jahren hatte sich der damalige AV-Chef Franz Gruber für eine Restaurierung der Säule eingesetzt. Denn lange war daran nichts mehr gemacht worden, genauer gesagt seit 1889. Damals hatte das aus dem 16. Jahrhundert stammende spätgotische Kunstwerk aus Molassesandstein einen Betonsockel samt Holzverschlag erhalten. Zuletzt habe man die Säule ob ihres Zustands kaum mehr wahrgenommen, sagt Peitings Bürgermeister Michael Asam. „Die wirkte richtig düster.“ 

Grubers erster Vorstoß scheiterte noch an Differenzen mit der unteren Denkmalschutzbehörde. Ein zweiter Anlauf vor einem Jahr hatte mehr Erfolg. Gemeinsam mit Asam holte man verschiedene Geldgeber für die rund 7800 teure Restaurierung ins Boot. 2500 Euro steuerte das Landesamt für Denkmalpflege, 1500 Euro das Landratsamt, 500 Euro der Bezirk Oberbayern sowie je 1100 Euro die beiden Gemeinden bei. Den Rest von rund 1000 Euro übernahm der Alpenverein. 

Am vergangenen Freitag wurde die frisch restaurierte Hofmarksäule offiziell eingeweiht. Für Asam eine „tolle Geschichte.“ 

chpe

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