In der Holzgasse:

Neuer Bauhof für Hohenfurch

Bauhof Hohenfurch Holzgasse
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Aus Richtung Süden kommend wird der Bauhof rechterhand der Richtung Ortseingang führenden Holzgasse gebaut.

Hohenfurch – Die Gemeinde beabsichtigt den Bau eines neuen Bauhofes in der Holzgasse. Da dieser immer noch in vier verschiedenen Gebäuden untergebracht ist, kam die Befürwortung des Gemeinderats bei dessen jüngster Sitzung einer Pflichtübung gleich. 

Ein wenig kontroverser verlief die Frage nach dem Heizsystem für das neue Gebäude. Zur Diskussion standen eine Gas- oder eine Holzschnitzelanlage. Bürgermeister Guntram Vogelsgesang hatte Vergleichspunkte aufgestellt. Und er gab zu verstehen, dass bei der Hackgutanlage noch ein zu überdachender Bereich zum Wetterschutz hinzukäme. Er verwies darauf, dass diese zwar insgesamt teurer kommen würde, nach Abzug der in Aussicht stehenden Zuschüsse die Kosten aber letztlich nahezu gleich seien. Dieser Hinweis hatte – möglicherweise auch aufgrund der nicht auszuschließenden Rauchentwicklung – zwei Gremiumsmitglieder dazu bewogen, bei der Abstimmung zur Holzschnitzelanlage mit nein zu stimmen. Die verbleibenden zehn sowie Vogelsgesang selbst ebneten aber letztendlich den Weg für deren Anschaffung. Bei der Errichtung des Bauhofgebäudes sollen auch die im Bräuweg aufgestellten Glascontainer dorthin verlegt werden.

Jüngst erfuhr der Bauhof auch in Sachen Fuhrpark eine Aufwertung. Bereits im Frühjahr 2020 hatte der Gemeinderat beschlossen, einen neuen Kipper anzuschaffen, der vor einiger Zeit geliefert wurde. Während das bisherige Modell nur ein zulässiges Gesamtgewicht von acht Tonnen hatte und so häufig nur halbgefüllte Fahrten durchführte, trägt der neue Kipper mit 14 Tonnen zur Einsparung von Arbeitszeit und Betriebskosten bei.

In der Märzsitzung beschloss der Gemeinderat nun die Anschaffung eines Streugerätes für den gemeindeeigenen Fendt. Bisher konnte im Winter mit diesem lediglich geräumt werden und ein zweiter Kommunaltraktor führte die Streuarbeiten quasi auf gleicher Route durch. Mit der neuen Anschaffung werden beide Arbeitsgänge gekoppelt. Bürgermeister Vogelsgesang zeigte sich sehr erfreut, dass die Gemeinde ein kostengünstiges und praktisch neuwertiges Vorführgerät für knapp 15.000 Euro erwerben konnte. Ein neuer Streuer hätte wohl zwischen 5.000 bis 6.500 Euro mehr gekostet.

Manfred Ellenberger

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