Hohenfurcher Inthroball

"Schönau" jetzt doch in der Schloßberghalle

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Die Minigarde von Hohenfurch – hier bei einem sommerlichen Auftritt zum Schuljubiläum – wird ebenfalls beim Inthroball in der Schloßberghalle auf der Bühne stehen.

Hohenfurch – Eine Wendung hat‘s bei der Entscheidung gegeben, wo der Faschingsclub Hohenfurch im Januar 2016 seinen Inthronisationsball ausrichtet. Der Auftakt in die närrische Saison erfolgt trotz Sondierung im Fuchstal und in Hohenpeißenberg nun doch in der Schloßberghalle in Peiting. Dafür nehmen die Narren aus der Schönachgemeinde in Kauf, knapp eine Woche später in den Fasching zu starten.

Rückblick: Eigentlich wollte die Narrenschar den Inthroball 2016 am Samstag, 9. Januar, in der Schloßberghalle ausrichten und damit an gleicher Stelle wie heuer. In Hohenfurch selbst haben weder die zwei örtlichen Gaststätten noch die Turnhalle der Grundschule genügend Kapazität, um den Platzbedarf für die Großveranstaltung abzudecken. 

Beim Inthroball sind es mit Gästen und Mitwirkenden mehr als 300 Besucher, schildert Club-Präsident Stefan Lukats und begründet den wachsenden Zuspruch auch damit, dass wegen der zahlenmäßig starken Minigarde zahlreiche Eltern und Großeltern bei diesem festlichen Auftakt in den Fasching dabei sein möchten. 

Doch am angestrebten Termin ist die Schloßberghalle bereits durch die Sportschützen belegt. Die aus Sicht der Hohenfurcher nahe gelegene Alternative, das Jakob-Pfeiffer-Haus in Schongau, ist an diesen Tagen für die Proben und für den Inthroball der Schongauer Faschingsgesellschaft reserviert. 

Weil der nächste Fasching so kurz ist wie seit langem nicht mehr – Aschermittwoch ist schon am 10. Februar – kam für die Hohenfurcher eine Terminverschiebung nicht in Frage. Darum hielt man nach einer Alternative Ausschau – und zwar im Fuchstal und in Hohenpeißenberg. Im Fuchstaler Gemeinderat ließ Bürgermeister Erwin Karg sogar darüber abstimmen, dass diese Sporthalle, wo sonst nur selten große Events an Wochenenden stattfinden, den Hohenfurchern für den Inthroball zur Verfügung gestellt wird (der Kreisbote berichtete). 

Doch nach einer aktuellen Beratung in der Vorstandschaft folgte jetzt die Kehrtwende. Man entschied sich, zugunsten der geräumigen Schloßberghalle in Peiting nun doch sechs Tage später in den Fasching zu starten. Termin ist Freitag, der 15. Januar. 

Im Vergleich zur Fuchstalhalle sei der Deko-Aufwand im Saal in Peiting deutlich geringer, gibt Stefan Lukats zu bedenken. Außerdem habe man mit der Bühne in der Schloßberghalle gute Erfahrungen gemacht, auf der die Garden auf erhöhtem Niveau tanzen können und somit jeder Besucher im Saal das Prinzenpaar, den Elferrat und die Mitwirkenden in den Garden wirklich von Kopf bis Fuß sehen könne. 

Dies sei auch ein Unterschied im Vergleich zum Pfeiffer-Haus in Schongau, ergänzt Lukats. Dort war der Hohenfurcher Inthroball im Januar 2014. Der Saal sei – wenngleich etwas kleiner als die Schloßberghalle – gut zu nutzen. Doch die Bühnenelemente seien nicht für das Tanzen der Garden geeignet. Diese müssten im Saal auf dem Parkett auftreten. Die Sicht sei deswegen für die Besucher im Saal sehr eingeschränkt.

jj

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