Holzstatue am Schongauer Marienplatz aufgestellt

Es grüßt Florenz

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Bürgermeister Falk Sluyterman, Brigitte Battenberg, Barbara Aspelmeyer, Manfred Haslinger (alle drei vom Kulturverein Schongauer Land) und Bildhauer Josef Lang vor der hölzernen Statue des Künstlers am Marienplatz (v. li.).

Schongau – Der David von Michelangelo ist die bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte. Eine Interpretation des weltbekannten männlichen Akts ist seit Montag auf dem Schongauer Marienplatz zu sehen. In leuchtendem Rot statt marmorweiß wie das Original zieht die Holzfigur mit dem Namen „Grüße aus Florenz“ des Denklinger Bildhauers Josef Lang staunende Blicke auf sich. Mit ihr wirbt der Kulturverein Schongauer Land für seine Ausstellung im Ballenhaus, die ab dem heutigen Mittwoch bis Sonntag zeitgenössische Skulpturen regionaler Künstler zeigt.

 Wer sich von Norden her dem Marienplatz nähert, kann die Statue schon von weitem sehen. Kein Wunder, ragt Langs flammend rotes Werk doch über dreieinhalb Meter in den Himmel. Rund eine Tonne baumelte am Montag am Haken des Krans, mit dem Mitarbeiter des Bauhofs die Statue vorsichtig an ihren Platz hievten. Ein Schauspiel, das sich auch Bürgermeister Falk Sluyterman nicht entgehen ließ. „Sie passt wunderbar zur neuen Fußgängerzone“, kommentierte er den Anblick.

Ausgedacht hatte sich die Aktion der Kulturverein Schongauer Land. „Ich habe Herrn Lang gebeten, ob er uns die Figur nicht zur Verfügung stellen könnte“, sagte die Vorsitzende Brigitte Battenberg und schwärmte: „Sie ist ein besonderer Blickfang und war schon in ganz Europa unterwegs.“

Mit dieser prominenten Unterstützung will der Verein auf die Ausstellung im Rahmen seiner Kulturwoche aufmerksam machen. Unter dem Titel „Erlebnis Kunst. Zeitgenössische Skulptur in unserer Region“ sind vom heutigen Mittwoch an bis Sonntag Werke von Künstlern aus der Region im Ballenhaus zu sehen. Geöffnet ist sie von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dass parallel auf dem Marienplatz die Schongauer Schmankerltage stattfinden, hält man beim Verein für eine Win-Win-Situation. Battenberg: „So lassen sich Ess-Kultur und Kunst-Kultur doch wunderbar verbinden.“

Christoph Peters

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