Homepage und App

Schongau präsentiert neuen Internetauftritt

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Präsentierten stolz die neue Homepage der Stadt: Digitalisierungsbeauftragter Stefan Lisch, Bürgermeister Falk Sluyterman und Hauptamtsleiterin Bettina Schade (v. links).

Schongau – Zwölf Jahre war sie alt, die Homepage der Stadt. Das Design war nicht mehr zeitgemäß, die Informationen zum Teil veraltet. Die Zeiten sind jetzt vorbei: Seit Dienstag ist nun der neue Internet­auftritt unter www.schongau.de online. Dieser erntete im Stadtrat viel Lob und die ein oder andere wichtige Anregung.

Lange hat es gedauert bis die neue Homepage endlich an den Start gehen konnte, was Bürgermeister Falk Sluyterman mit dem häufigen Personalwechsel in der Wirtschaftsförderung begründet. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, ist das Stadt­oberhaupt bei der Präsentation überzeugt. Dem Sorgenkind angenommen haben sich schließlich Hauptamtsleiterin Bettina Schade und Digitalisierungsbeauftragter Stefan Lisch. Engagiert wurde dann die Firma Hitcom aus dem baden-württembergischen Dunningen, die sich auf Internetauftritte von Kommunen spezialisiert hat.

Leute, die etwas suchen, sollen schnell zum Erfolg kommen, erklärt Schade das Ziel der neuen Homepage. So findet sich auf der Startseite auch gleich ein Button mit einer Lupe, der zur Suche auf der Seite führt. Sollte das nicht zum gewünschten Ergebnis führen, gibt es einen „Ich find nix“-Button, mit dem man der Stadtverwaltung den Fehler sogleich mitteilen kann.

Neben dem neuen Design mit dem – ebenfalls neuen – Logo der Stadt zeigt eine durchlaufende Bilderreihe Ansichten Schongaus. Diese soll ständig aktualisiert und erweitert werden. Fünf Bereiche bilden die Gliederung der Seite: „Aktuelles“, „Unser Rathaus“, „Mein Schongau“, „Schongau erleben“ sowie „Wirtschaft“.

Aber nicht nur Aussehen und Design spielten eine Rolle, sondern auch die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV), wie Lisch erklärt. Einfach gestaltete Texte, eine gewisse Größe der Schrift sowie hinterlegte Beschreibungen für E-Reader von Sehbehinderten sind hier etwa Pflicht.

Eine Neuerung ist auch beim Veranstaltungskalender zu verzeichnen, der sich nun quasi „in städtischer Hand“ befindet, wie der Digitalisierungsbeauftragte betont. Einzelne Personen oder Vereine können hier auch Veranstaltungen und Termine melden.

Stolz ist man von Seiten der Verwaltung auch auf den Stadtplan. Durch Anklicken verschiedener Kriterien, zeigt dieser beispielsweise Behörden, Parkmöglichkeiten oder Restaurants auf der Karte an.

Zusätzlich zur Homepage, hat der Interessierte die Möglichkeit, sich die „Schongau App“ kostenlos herunterzuladen. Vorteil: „Wir können Push-Nachrichten versenden und so rechtzeitig beispielsweise über Baustellen oder Straßensperrungen informieren“, so Schade. Außerdem verfügt die App über einen sogenannten „Schadensmelder“, welcher als Ergänzung zum bisherigen Beschwerdemanagement der Stadt dient. Damit kann derjenige, dem ein Schaden auffällt, direkt per Smartphone ein Foto inklusive Standort an die Verwaltung versenden. „Die Meldungen werden durch die Einfachheit sicher zunehmen“, vermutet der Rathauschef.

Lob erntete der neue Internet­auftritt auch im Stadtrat. „Eine runde Sache, sieht gut aus“, meinte etwa Stefan Konrad (SPD). Er schlug vor, auch Stadtbustickets über die App anzubieten. Kornelia Funke (CSU) hob besonders positiv hervor, dass nun auch Vereine ihre Termine einfach beim Veranstaltungskalender eingeben können. Fraktionskollegin Marianne Porsche-Rohrer interessierte sich für Informationen zur Barrierefreiheit in der Stadt. Auch die seien vorhanden, so die Antwort von Stefan Lisch, man werde auf www.pfaffenwinkel-barrierefrei.de weitergeleitet. Generell nehme man die Anregungen aber gerne mit und versuche sie umzusetzen, so Sluyterman. 

asn

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