i+s Pfaffenwinkel bezieht neue Industriehalle

Ein Wunsch wird wahr

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Schon seit Februar brummt der Laden in der neuen Industriehalle der i+s Pfaffenwinkel in Peiting. Jetzt wurde sie offiziell eingeweiht.

Peiting – Um den Geschäftszweig Industriedienstleistungen reicher ist seit 2017 die Integrationsfirma i+s Pfaffenwinkel. Anfang Februar wurden in der eigens erbauten Halle in der Peitinger Schönriedlstraße erstmals Motorenteile für den Export seefrachttauglich verpackt, am Donnerstag vergangener Woche stieg die offizielle Einweihung.

„Die Erweiterung um ein industrielles Aufgabenfeld war ein lange gehegter Wunscht“, freut sich Josef Schuh, Geschäftsführer bei i+s Pfaffenwinkel. Zum „perfekten Zeitpunkt“, vor rund eineinhalb Jahren, sei die Anfrage von Hirschvogel gekommen, ob eine Zusammenarbeit in größerem Umfang umsetzbar sei. Das Integrationsunternehmen sah eine günstige Möglichkeit gekommen, ein weiteres „Sprungbrett für Menschen, die sich schwertun“, zu schaffen und sagte zu, so Schuh.

Die ersten Auftragsabwicklungen gingen noch räumlich beengt in den Wekrstätten der Herzogsägmühle über die Bühne, doch sei von Anfang an klar gewesen, dass wir „innerhalb eines Dreivierteljahres eine größere Hütte brauchen“, wie es Betriebsleiter Frank Hess auf den Punkt bringt.

Unter anderem Architekt Fritz Weinberger vom Schongauer Büro plan3architekten und der Baufirma Sirch aus Dillishausen oblag es, dieses ehrgeizig gesteckte Ziel zu verwirklichen. „In vier Monaten Bauzeit“, wie Weinberger hervorhob. Doch alles klappte beinahe reibungslos, sodass Zeit- und Finanzbudget eingehalten wurden.

Und der nächste Bauabschnitt steht schon an. Spätestens Ende 2018 werde dieser abgeschlossen sein, verspricht Weinberger. Unter anderem Duschen und ein „gescheiter“ Aufenthaltsraum werden bis dann entstehen.

Schön für die Mitarbeiter, harmoniere das Team doch „super“, wie Hess lobt. Auch die Zusammenarbeit mit Hirschvogel liefe lösungsorientiert und ausgezeichnet. Schon jetzt schaffen 15 statt der ursprünglich angepeilten neun Angestellten in der neuen Halle. Tendenz steigend. „Nächstes Jahr könnte sich die Produktion nochmal um 20 bis 40 Prozent steigern“, verrät der Betriebsleiter, der dann sogar über die Einführung eines Schichtsystems nachdenken müsste.

Rasso Schorer

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