Eröffnung am 20. Juli

Ingenrieds Dorfladen liegt im Zeitplan

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Wächst und gedeiht: In einem Vierteljahr soll der Ingenrieder Dorfladen eröffnet werden.

Ingenried – Der Umbau der alten Metzgerei in Ingenried in den neuen Dorfladen macht große Fortschritte. In der Bürgerversammlung stellte Bürgermeister Xaver Fichtl die neuesten Details vor. In einem Vierteljahr soll der Laden eröffnet werden, schon jetzt steht die Zusammenarbeit mit der Peitinger Metzgerei Rohrmoser fest.

Bislang liegen die Arbeiten für den Umbau im Plan. So liege die Auftragssumme der bislang vergebenen Arbeiten bei 661.500 Euro, das Ingenieurbüro hatte die Kosten auf 660.800 Euro geschätzt. Allerdings werde es Nachtragssummen geben wegen des Altbaus, erklärte Bürgermeister Fichtl in seinem Bericht über die anstehenden Projekte 2019; „es bleibt aber alles im Rahmen“. Auch der Innenausbau werde nochmals Geld kosten, so der Rathauschef. die Kosten für Möbel, Kühlgeräte und Öfen seien aber im Haushalt 2019 schon enthalten. Gerade erst habe man den neuen Backofen für die Bäckerei Würfl geliefert, nun gehe es an die Bodenarbeiten. Der neue Dorfladen, der barrierefrei zugänglich ist und im Inneren zweigeteilt sein wird – für die Bäckerei einerseits und den Laden mit Kühl- und Warmhaltetheken – werde gemütlich und modern, so Fichtl.

Schon im vergangenen Oktober konnte man den Hebauf begehen. Die Eröffnung des neuen Marktes werde man am Samstag, 20. Juli, offiziell feiern, der Laden soll allerdings schon einige Tage zuvor öffnen, damit man die Kassensysteme prüfen könne.

Als Partner für die Lebensmittellieferungen habe man die Firma Utz aus Ochsenhausen gewinnen können. „Die haben mehr als 400 Läden, die sie beliefern“, so Fichtl und weiter: „Das ist ein guter und fairer Partner“. Man werde täglich zwischen 8 und 8.30 Uhr mit frischer Ware beliefert, ebenso wie von der Metzgerei Rohrmoser, die künftig ihre Fleisch- und Wurstprodukte über den Dorfladen vertreiben wird.

Künftig werde dieser auch über die Metzgerei beworben und das künftige Verkaufspersonal, gerade erst ist die Bewerbungsfrist abgelaufen, soll zwei Wochen lang in der Hauptfiliale eingearbeitet werden. Als Ladenleiter und Geschäftsführer konnte man Andreas Martin gewinnen. Neben Dingen des täglichen Bedarfs, dafür gebe es die „Jeden Tag“-Schiene, werden auch regionale Produkte von Unser Land angeboten. Ein Getränkezulieferer steht noch nicht fest; voraussichtlich wird die Firma Diedrichsen die Obst- und Gemüsebelieferung übernehmen.

Man habe schon eine GmbH gegründet, so Fichtl und müsse nun erst einmal die Eröffnung abwarten. „Das muss wachsen“, ist er sich sicher – seien es die Arbeitszeiten, die Angestellten und auch das Warenangebot. Hier hofft der Bürgermeister auf die Ingenrieder Bevölkerung, die den Laden unterstützen soll. Wobei Fichtl aus positiven Beispielen zu berichten weiß, dass nach einer Anlaufzeit von gut zwei Jahren ein gut geführter Laden auf eigenen Beinen stehen kann.

Zunächst einmal mussten aber vom „Windradkonto“ gut 100.000 Euro entnommen werden für den Dorfladen. Schon im vergangenen Jahr wurden mit 18.000 Euro die PV-Anlage auf dem Dach finanziert, heuer kommen weitere 25.000 Euro Stammkapital dazu, 61.000 Euro sind drei Kapitaleinlagen für den Laden und die GmbH-Gründung.

Auch ein Logo gibt es bereits: Es zeigt den Ingenrieder Kirchturm, das Dach des Ladens und Felder und Fluren sowie die Berge im Hintergrund. Dazu heißt es dann „Unser Dorfladen“.

gau

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