10 Jahre Sonnenhof

Begum Aga Khan mit Kindern der Kinderklinik Gaißach auf dem Sonnenhof während der Jubiläumsfeier. Foto: Herold

Vor zehn Jahren begann, was sich mittlerweile zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Aus großer Not gerettete Hunde sollen mit traumatisierten Kindern spielen und diesen bei ihrer Therapie helfen. Daraus entstand die Hilfsorganisation „SOS Projects für Mensch und Tier“, die von Renate Thyssen-Henne als Präsidentin geleitet wird.

„Begonnen hat alles mit reinem Tierschutz, als wir das Leid der heruntergekommenen Straßenhunde von Teneriffa gesehen haben“ sagt Begum Inaara Aga Khan. Zusammen mit ihrer Mutter Renate Thyssen-Henne und deren Ehemann Ernst-Theodor Henne erwarb sie ein Grundstück bei Rottenbuch, um für ihr Projekt den „Sonnenhof“ zu eröffnen. Die ausgesetzten und oft misshandelten Hunde werden nach medizinischer Versorgung hier aufgepäppelt und später an geeignete neue Besitzer vermittelt. Bei Spiele-nachmittagen und Tierschutzunterricht werden Kinder und Hunde zusammengeführt, um miteinander zu spielen und Ängste abzubauen. Das Jubiläum wurde im Augustiner Keller in München und natürlich auch auf dem Sonnenhof bei Rottenbuch gefeiert. Als Besucher waren Kinder der Rheumahilfe München und von der Kinderklinik Gai-ßach auf dem Sonnenhof. Diese nahmen an einem Tierkundeunterricht teil und durften nach einer kleinen Prüfung alle eine Urkunde mit nach Hause nehmen. Bürgermeister Andreas Keller bedankte sich bei der Begum Aga Khan mit einem Bild von der Gemeinde Rottenbuch und überreichte ihr und ihrer Mutter Renate Thyssen-Henne Blumensträuße. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle Rottenbuch, zu der sich Musikproduzent Thomas Stein und Sänger Lesli Mandoki gesellten. Dass nicht alle Anwohner mit der Einrichtung einverstanden sind, zeigten diese mit großen Transparenten auf Bulldogs und Ladewagen, mit denen sie zur Feier vor den Sonnenhof vorgefahren waren.

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