»Hindernissen zum Trotz«

Jugend forscht-Regionalwettbewerb: Ein Schongauer, zwei Projekte

Stiftung Jugend forscht e.V.
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Geforscht wird trotzdem: Anders als auf dem Bild, welches vor Ausbruch der Corona-Pandemie entstand, finden die Wettbewerbe jedoch heuer digital statt.
  • Astrid Neumann
    VonAstrid Neumann
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Schongau – „Aufgeben war nie eine Option“, sagt Kerstin Giebel, Patenbeauftragte für „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ bei Hoerbiger. Am 24. und 25. Februar finden die Regionalwettbewerbe im Voralpenland wie geplant statt. Pandemiebedingt allerdings unter deutlich geänderten Vorzeichen. Hoerbiger unterstützt die Wettbewerbe als Patenunternehmen bereits zum 17. Mal.

Für die aktuelle Runde von Deutschlands bekanntestem naturwissenschaftlichen Nachwuchswettbewerb haben sich bundesweit insgesamt 8.998 junge Talente angemeldet. Im Voralpenland wetteifern 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit 38 Projekten um Siegerurkunden und Sonderpreise.

Michael Bernert von der Pfaffenwinkel Realschule hält heuer die Fahne für Schongau hoch. Der 14-Jährige tritt bei „Schüler experimentieren“ mit zwei Projekten an. In der Kategorie Arbeitswelt zeigt er einen akkubetriebenen City-Roller, mit dem Senioren Steigungen überwinden können, um beispielsweise ohne eigenes Auto zum Einkaufen zu gelangen. In der Kategorie Technik experimentierte er mit einer High-end-3D-Druckkabine, um mit seinem 3D-Drucker verschiedene Materialien drucken zu können – unter besonderer Berücksichtigung des Brandschutzes.

Mit Pioniergeist

Die Pandemie definiert in diesem Jahr die Rahmenbedingungen für die naturwissenschaftlichen Nachwuchswettbewerbe neu: Es gibt coronabedingt keine Publikumsveranstaltungen. Jurygespräche und die Feierstunde ziehen ins Internet um auf eine eigens dafür eingerichtete Onlineplattform. Kerstin Giebel: „Die Verlagerung der Wettbewerbe ins Internet war technisch und organisatorisch eine Herausforderung. Doch wir haben alle Hürden rechtzeitig genommen. Ich bin sehr beeindruckt vom Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie haben sich kaum von der neuen Situation irritieren lassen. Im Gegenteil: Hier und da war sogar eine Art Pioniergeist zu spüren – auf zu neuen Ufern, allen Hindernissen zum Trotz.“

Bundesfinale in Heilbronn

Die Siegerinnen und Sieger der Regionalebene qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die Anfang März 2021 beginnen. Den Abschluss der 56. Runde von Jugend forscht bildet das Bundesfinale vom 27. bis 30. Mai 2021 in Heilbronn – gemeinsam ausgerichtet vom experimenta Science Center als Bundespate und von der Stiftung Jugend forscht e. V.

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