10. Kanapeerennen am Schnaidberg

Rasante Gaudi auf Kufen

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Die „Roaderbuacher Spritzer“ als kompakte Einheit beim Sprung über die Schanze. Am Ende belegten sie den 7. Platz.

Peiting – Schnee in rauen Mengen, eine bestens präparierte Piste – oder besser gesagt eine Rennbahn mit Schanzenhindernis – boten sich beim Kanapeerennen.

Also optimale Voraussetzungen für die 22 Mannschaften, sich mit ihren kuriosen Gaudischlitten die 250 Meter lange Rennstrecke auf dem Schnaidberg hinunterzustürzen. Teilweise kopfüber und leicht außer Kontrolle. Das 10. Rennen am vergangenen Sonntag hatte es wieder in sich.

Die Piloten oder auch Bruchpiloten waren gnadenlos, wenn es darum ging, möglichst schnell und komplett mit allen Einzelteilen ins Ziel zu gelangen. Ihre verwegen aussehenden Kanapees gab es in verschiedensten Variationen, zur Freude der über 3 000 Besucher. Manch gutes Stück hat dafür wohl früher als geplant das Wohnzimmer verlassen. Ausgedient hat es aber noch lange nicht. Schließlich gibt es ja das Kanapeerennen in Ramsau, das mittlerweile schon Kultstatus hat. Nicht nur die Geschwindigkeit zählte, auch für Aussehen und originelle Gestaltung gab es Punkte.

Die Peitinger Landjugend hatte eingeladen und alle kamen: Die „Roaderbuacher Spritzer“, die „Bieraten in der Pink Pearl“, „Rudi Rammler“, „Birkenhäusle“ und „Moped- gschroa“. Die Aufbauten auf den Schlitten waren kurios wie die Namen der Mannschaften. Zwei Durchgänge wurden gefahren, damit dem Jury-Dreigestirn nichts entging. Gerd Schäller, Bürgermeister Michael Asam und Pfarrer Hans Speckbacher vergaben die Noten. Außer Konkurrenz fuhr nur der Jubiläumsschlitten, auf dem alle ehemaligen Vorstände der Landjugend Platz genommen hatten.

Am Ende setzten sich die „Fischerbuam“ durch, die sauschnell waren und auch ideenreich.

Von Hans-Helmut Herold

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