Kinderkrippe Hohenfurch

Spatenstich für ein Millionen-Projekt

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Die Arbeiten am Krippenanbau in Hohenfurch haben bereits begonnen.

Hohenfurch – Der Bau einer Kinderkrippe in Hohenfurch ist schon länger beschlossene Sache. Nachdem in den vergangenen Monaten die Planungen für den Bau intensiv im Gemeinderat beraten worden waren, stand jetzt der offizielle Spatenstich für die umfangreichen Baumaßnahmen an.

Insgesamt etwa 1,2 Millionen Euro wird der Umbau kosten, der allerdings laut Bürgermeister Guntram Vogelsgesang weit mehr als eine reine Krippe umfasst. Zwölf Krippenkinder werden im Erdgeschoss Platz finden und dort neben dem Gruppenraum auch einen Schlafraum und einen umfangreichen Sanitärbereich vorfinden.

Der Garderobenbereich solle gemütlich gestaltet werden, erläuterte Vogelsgesang, „so dass Eltern, die in der Eingewöhnungsphase auch einmal außerhalb des Gruppenraumes warten müssen, ordentliche Sitzgelegenheiten vorfinden.“ Zudem wird für die Kindergartenleiterin ein Büro in der Nähe des Eingangsbereiches entstehen. Im Keller des Anbaus wird ein großzügiger Turnraum für alle Kinder des Kindergartens Sonnenblick geschaffen, ebenso ein Mensabereich, in dem ebenfalls Krippen- und Kindergartenkinder bei Bedarf Mittag essen können. 

Der bisherige Turnraum wird umfunktioniert zu einem gemischt genutzten Raum für Ergänzungsangebote. Im geschätzten Betrag seien neben den reinen Baumaßnahmen auch der notwendige Straßenabbruch und –neubau grob eingerechnet. Hinzu kämen allerdings noch die notwendigen Einrichtungsgegenstände, erklärte der Bürgermeister. 

Ein Dank Vogelsgesangs galt der Kindergartenleiterin Stefanie Leier. „Sie hat in unermüdlicher Weise die Planungen der Krippe, aber auch die Planungen für Personaleinteilungen und Öffnungszeiten begleitet und ist wertvolle Beraterin bei allen Themen rund um den gemeindlichen Kindergarten Sonnenblick.“ Der Bürgermeister hoffte beim Spatenstich auf eine „unfall- und nachtragsfreie Baustelle“. 

Bei einer Baustelle dieses Ausmaßes sei es nicht leicht, dass Kostenschätzung und tatsächliche Baukosten übereinstimmen, da insbesondere auch die Straßenbaukosten noch nicht genau beziffert werden könnten, sagte das Gemeindeoberhaupt. Man sei jedoch aufgrund der Angebote zuversichtlich, den Kostenrahmen einhalten zu können – vorausgesetzt, die Fertigstellung gelingt pünktlich. Denn bis zum Jahresende muss die Krippe spätestens bezugsbereit sein. „Ansonsten bekommen wir keine Fördergelder“, betonte Vogelsgesang.

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