Diesmal mit Kapelle

Erneute Eröffnungsfeier für Hohenpeißenberger Ortsumfahrung

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Die Anschlussstelle Hohenpeißenberg West: Lücken im Radweg nach Peiting sind beispielsweise entlang des Regenrückhaltebecken noch zu schließen; auch die Anpassung an die Ortseinfahrt steht noch an.

Hohenpeißenberg – Die Fertigstellung der Hohenpeißenberger Umfahrung, sie ist so lange wie sehnsüchtig erwartet worden. Weil die hiesige Knappschafts- und Trachtenkapelle bei der ersten offiziellen Eröffnung im Dezember nicht hatte zugegen sein können, beraumte sie am Mittwoch eine weitere Feier an. Dabei erläuterte Andreas Lenker, beim Staatlichen Bauamt Weilheim zuständig für den Straßenbau im Landkreis, den aktuellen Stand. Denn einige Arbeiten stehen noch aus.

In den Hohenpeißenberger Vereinsstadl hatte die Knappschafts- und Trachtenkapelle am Mittwochvormittag zum Feiertag- Frühschoppen geladen. Hintergrund war, dass die offizielle Eröffnung der Umgehung an einem Montagvormittag im Dezember über die Bühne gegangen war – ein für die Laienmusiker schwerlich wahrnehmbarer Termin. Dass die lang erwartete Eröffnung der Umgehung ohne ihr Zutun stattfand, das wollte die Kapelle nicht auf sich sitzen lassen. Sie kündigte bei der alljährlichen Josefifeier ein eigenes Fest an. Dieses Versprechen wurde jetzt eingelöst.

Die nunmehr dritte Eröffnung der Umgehungsstraße wird aber wohl nicht die letzte gewesen sein. Andreas Lenker vom Staatlichen Bauamt Weilheim berichtete, dass noch einige Restarbeiten im Umgriff der Umgehungsstraße durchgeführt werden: Im Einzelnen seien dies die Fertigstellung der Gemeindestraße bei Hohenbrand (alte B472), Anpassungsarbeiten im Bereich der Anschlussstelle Hohenpeißenberg West (Kreisstraße 22, Übergang in die Ortsdurchfahrt), Lückenschluss des Geh- und Radwegs von Hohenpeißenberg nach Peiting (südlich der B472), Verlängerung der Ammerstraße und Umbau der Zieglmeierstraße (Neue Zufahrt zum Bauhof), Anpassungsarbeiten im Bereich der Anschlussstelle Hohenpeißenberg Ost (Übergang in die Ortsdurchfahrt mit Anpassungen am Geh- und Radweg). Vorgesehen ist all dies bis Juli 2019. Ferner sind auch noch Maßnahmen im Rahmen der Umstufung (Übergang von Bundesstraße auf Kreisstraße beziehungsweise Gemeindestraße) in der Ortsdurchfahrt vorgesehen. Dafür gebe es aber noch keinen genauen Zeitplan.

Wer dann ein Fest zur ultimativen, finalen und endgültigen Fertigstellung ausrichtet, ist noch offen.

Susanne Löw

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