Weil ein Richter Handgreiflichkeiten untersagt hatte: 

Kopfstoß statt Faustschlag

+
An einen Grund für die Auseinandersetzung konnte sich keiner der beiden alkoholisierten Beteiligten erinnern.

Schongau – Clever war das nicht: Weil ihm ein Richter verboten hatte, handgreiflich zu werden, ist ein Peitinger am Sonntagmorgen mit dem Kopf auf einen Bernbeurer losgegangen. Einen Grund für den Zwist konnte er nicht nennen, beide waren alkoholisiert.

Um 2.35 Uhr waren die Männer in einer Schongauer Disko aneinander geraten. Nachdem der Bernbeurer (21) einen Kopfstoß hatte einstecken müssen, blutete er stark aus der Nase. Schlimmeres verhinderte die Polizei, die wegen einer Sachbeschädigung schon vor Ort war. Der Beschuldigte wurde vorübergehend mit zur Dienststelle genommen. 

Wie der 27-Jährige angab, hatte ihm der Richter einer früheren Verhandlung verboten, zuzuschlagen – deshalb behalf er sich mit dem Kopf. Aufgehen dürfte diese Idee nicht, ihn erwartet ebenso eine Anzeige wie den Bernbeurer. Dieser hatte sich einer Ordnungswidrigkeit schuldig gemacht, als er sich weigerte, seine Personalien anzugeben.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

In großen Schritten zum Dorfladen
In großen Schritten zum Dorfladen
Weniger Deich, mehr Wildnis für die Ammer
Weniger Deich, mehr Wildnis für die Ammer
Von Urnen, Stelen und Bäumen
Von Urnen, Stelen und Bäumen
Kopfstoß statt Faustschlag
Kopfstoß statt Faustschlag

Kommentare