Krankenhaus feiert Hebauf

Ein wichtiger Schritt hin zur neuen Geburtshilfe- und Intensivstation des Schongauer Krankenhauses ist vollbracht: Am vergangenen Mittwoch fand das Richtfest statt.

Punkt 12 Uhr sollten die Feierlichkeiten eigentlich beginnen, doch wegen einer länger dauernden Aufsichtsratssitzung (siehe Seite 2) mussten sich Handwerker und geladene Gäste eine Viertelstunde gedulden, ehe Landrat Friedrich Zeller und die Geschäftsführerin der Krankenhaus GmbH, Elisabeth Ulmer schließlich erschienen. Es war die bislang einzige Verschiebung im Zeitplan des Projektes, wie Zeller selbst feststellte. „Sowohl bei den Kosten als auch bei der Zeit liegen wir im Rahmen. Das ist bei solchen komplexen Bauvorhaben nicht oft der Fall“, lobte er die Beteiligten, ehe Zimmermann Lothar Ertl hoch oben auf dem Dach des Rohbaus traditionell das Glas auf den Hebauf erhob. Im November 2011 hatten die Bauarbeiten für die neue Geburtshilfe begonnen. Das Ende ist bereits in Sicht. Schon im August soll die Liegendkrankeneinfahrt im Erdgeschoss des neuen Gebäude-teils wieder in Betrieb genommen werden. Gehe alles weiter nach Plan, so Ulmer, könne die neue Entbindungsstation Mitte November eröffnet werden. Sie besteht aus einem Entbindungsbad, zwei neuen Kreißsälen, einem Hebammen- und einem Arztzimmer sowie aus einem Reanimationsraum für Neugeborene. Bei der Innenausstattung waren die Beleghebammen und Belegärzte der Klinik Schongau eng mit einbezogen. Wenige Tage nach der Eröffnung der Geburtshilfestation ist laut Ulmer die Inbetriebnahme der neuen Intensivstation geplant. Sie befindet sich unmittelbar neben dem OP-Bereich und verfügt über elf Patientenbetten.

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