Kripo ermittelt

Raubüberfall in Schongau war erfunden

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Symbolfoto

Schongau – Der Raubüberfall, der sich am Montag, 28. März, in der Schongauer Altstadt ereignet haben soll, war keiner: Wie die Kriminalpolizei Weilheim mitteilt, hat das angebliche Opfer den Vorfall erfunden.

 Der 31-jährige Asylbewerber hatte angegeben, von drei Tätern angegriffen und beraubt worden zu sein. Bei dem Überfall seien ihm zudem mehrere Schnittverletzungen zugefügt worden. Doch wie die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, war der Mann zum Tatzeitpunkt gar nicht in der Altstadt, sondern in der Gemeinschaftsunterkunft gewesen, in der er wohnt.

Dort sei der 31-Jährige zwar mit einem Hausbewohner in Streit geraten, habe sich die Verletzungen aber offensichtlich selbst zugefügt, so Polizeisprecher Jürgen Thalmeier. Der geschilderte Raubüberfall dürfte in dieser Form daher nicht stattgefunden haben.

Die Kripo ermittelt jetzt wegen Vortäuschen einer Straftat.

chpe

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