Zum Peitinger V-Baumarkt

Kritik auch aus Steingaden

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Auch in Steingaden steht man den Peitinger Plänen skeptisch gegenüber. "Blödsinnig", lautete gar ein Urteil.

Steingaden – Als Nachbar hat nun auch Steingaden eine Stellungnahmen zum Bauvorhaben Baumarkt in Peiting abgegeben. Insbesondere kritisiert man den Flächenverbrauch als nicht zeitgemäß.

Es war Ludwig Straub, der als erster Kritik anmeldete und den Vergleich zu Füssen zog: Dort schloss der OBI, nachdem innerhalb der Stadtgrenzen die Firma C+C Kaes einen V-Baumarkt gebaut hatte. Auch in Peiting, so die Räte, lägen wenigsten zwei weitere Baumärkte innerhalb kurzer Distanz zum vorgelegten Vorhaben.

Bürgermeister Max Bertl hatte zuvor informiert, dass man als Nachbargemeinde gehört werde, im Prinzip aber keine Stellungnahme abgeben müsse. Doch die Räte kritisierten die Sinnhaftigkeit des Vorhabens und nannten es „blödsinnig“. Insbesondere passe ein derartiger Flächenverbrauch nicht mehr in die heutige Zeit, bedenke man, dass mindestens zwei Baumärkte in direkter Nachbarschaft lägen.

Beim Neubau des Baumarktes müssen Behörden, Träger öffentlicher Belange, also Gemeinden und die Bürgerschaft gehört werden. Die Kommunen haben aber die Möglichkeit, die Einwände als nicht sachbezogen abzuwenden, sie redaktionell aufzunehmen oder sie in die Planungen einfließen zu lassen.

Schon Schongau und Peißenberg hatten Bedenken geäußert.

gau

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