Kurze Flucht

Betrunkener Autofahrer rammt Wagen und gibt Fersengeld

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Symbolfoto

Schongau – Erst verursachte er einen Unfall, dann flüchtete er zu Fuß: Ein 33-jähriger Peitinger hat am späten Montagnachmittag die Schongauer Polizei auf Trab gehalten. Um herauszufinden, warum der Mann die Beine in die Hand genommen hatte, reichte den Beamten, die ihn stellten, eine gute Nase.

An der Butterwerkskreuzung wollte der Peitinger links in Richtung Marktoberdorfer Straße abbiegen. Als er bemerkte, dass er sich dafür falsch eingeordnet hatte, lenkte der 33-Jährige seinen Wagen auf die Abbiegespur. Dabei übersah er jedoch das Auto eines 42-jährigen Schongauers. Es kam zum Zusammenstoß. Während sein Unfallgegner anhielt, fuhr der 33-Jährige bis zum Ärztehaus-Parkplatz weiter. Daraufhin folgte ihm der Schongauer, doch als dieser am Parkplatz eintraf, ließ der Peitinger sein Auto stehen und floh zu Fuß. Weit kam er allerdings nicht. Eine Polizeistreife, die gerade in der Nähe war, konnte ihn rasch stellen.

Als die Beamten den Peitinger überprüften, bemerkten sie, warum der Fahrer offensichtlich geflohen war. Er roch nicht nur stark nach Alkohol, sondern zeigte auch Anzeichen, die auf Drogenkonsum hindeuteten. Er wurde zur Blutuntersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Der Sachschaden an den beiden Autos beläuft sich laut Polizei auf rund 400 Euro. Den Peitinger erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

chpe

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