Erster Schritt

Interkommunale Entwicklung: Bürger gefragt

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Luft nach oben? Mittels einer Postkarte soll die Bevölkerung Steingadens und weiterer Gemeinden mitteilen, welche Wünsche sie an die Ortsentwicklung hat.

Landkreis – Auf dem Weg zu den städtebaulichen Fördertöpfen ist die gemeinsame Entwicklung des interkommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK), ein wichtiger Schritt für Steingaden, Böbing, Rottenbuch, Wildsteig, Prem, Burggen und Bern­beuren. Aktuell geht es darum, die Bürger zu beteiligen. Sie können ihre Sicht auf die Ortsentwicklung via Postkarte bekunden.

Es gelte, sich einen Überblick zu verschaffen, „was unserer Bevölkerung auf den Nägeln brennt“, erklärt Steingadens Bürgermeister Xaver Wörle. Drei Fragen finden sich auf den Postkarten, die in allen beteiligten Gemeinden einheitlich sind und in Steingaden zusammen mit dem Mitteilungsblatt in den Briefkästen landeten: „Wie wollen wir in Zukunft leben?“, „Wie kann sich unserer Gemeinde weiterentwickeln?“, „Welche drei Dinge würden Sie in den nächsten fünf Jahren starten, um ihren Lebensort noch attraktiver zu machen?“. Dahinter drei Leerzeilen sowie die Möglichkeit, Interesse zu hinterlegen, sich aktiv in der Ortsentwicklung einzubringen – beispielsweise in einem IKEK-Arbeitskreis.

Bis Ende Januar räumen die Gemeinden ihren Bürgern Zeit ein, sich zu Wort zu melden. Danach gehen die ausgefüllten Postkarten an das involvierte Planungsbüro Leuninger & Michler aus Kaufbeuren. „In Steingaden ist schon ein ganz schöner Packen zustande gekommen“, freute sich Rathaus-Chef Wörle Mitte vergangener Woche mit Blick auf geschätzt 70 bis 80 Antwortkarten.

Sein Eindruck: Die Belebung des Ortskerns samt Marktplatz, mehr Fahrradwege, das Thema 30-Zonen und die Sportstätten seien Inhalte, die zumindest die Steingadener Kartenschreiber besonders interessierten.

Rasso Schorer

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