Lange Einkaufsnacht in Schongau

Schaurig-schöner Hexenkessel

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Allerhand zu naschen gab es in der Hexenhütte am Marienplatz, was besonders die jungen Besucher freute.

Schongau – Resümee der Hexennacht in der Schongauer Altstadt am Freitag: unisono positiv. Deutlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr nutzten die lange Einkaufsnacht, um zu bummeln und zu shoppen. Und auch für den Nachwuchs war nicht nur mit der Hexensuche viel geboten.

„Die Altstadt belebt, wie man es sich bei 12000 Einwohner vorstellt“: So ähnlich wie dieses Fazit einer Passantin bei der Hexennacht, fällt auch Franz Köpfs Resümee aus. Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, zusammen mit „Schongau belebt“ verantwortlich für die lange Einkaufsnacht in Schongau, ist sehr zufrieden mit dem, was sich am Freitag im Herzen der Lechstadt abgespielt hat. „Es ist Leben in der Altstadt gewesen“, freut sich der Geschäftsmann, der sich wie viele seiner Kollegen über Zuspruch in der Hexennacht nicht beklagen konnte.

Geschätzt mehr als 2000 Menschen nutzen die Ladenöffnung bis 22 Uhr, bummelten durch die für den Verkehr abgesperrten Straßen, holten sich Anregungen und Ideen oder kauften gleich. Die Menschen seien bequem ins Wochenende geschlendert, sagt Köpf, der auch von seiner Mitstreiterin Beatrice Amberg von „Schongau belebt“ ein entsprechendes, positives Feedback bekommen hat.

Hexennacht in Schongau - die Bilder

Hexentrunk probieren oder mit dem Nachtwächter mitlaufen und eine Stadtführung durch das mittelalterlich erhellte Schongau machen, Klamotten probieren oder die Hexen im Schaufenster zählen: Das Angebot kam an. Bewusst lag die Betonung nicht auf Halloween sondern auf Hexennacht, die Kinder freute es aber auch so. Einerseits konnten sie in den Geschäften nach Süßem fragen oder „Saures“ androhen, mit der Zählaktion aber war auch die Geschicklichkeit gefragt.

Eine besondere Aktion gab es im Frauenzimmer, wo die beiden „ausgestellten“ Hexen sehr lebendig waren. Kein Wunder, saßen dort ja auch zwei junge Damen, die sich in die Hexenkluft geworfen hatten und für den einen oder anderen Überraschungseffekt sorgten. Einige Meter weiter sorgte Sängerin Nina für musikalische Unterhaltung, heizte dem Publikum, das sich vor allem am Marienplatz sammelte, ordentlich ein.

Für Franz Köpf ist vor allem dieses Rahmenprogramm ein voller Erfolg, die Erwartungen seien bei weitem übertroffen worden. Auch künftig wolle man mit entsprechenden Aktionen dafür sorgen, dass die Schongauer gerne in die Altstadt kommen. Die nächste ist mit dem lebendigen Adventskalender während der Vorweihnachtszeit bereits geplant. Und auch die nächste Hexennacht kommt bestimmt, mit geschnitzten und schaurig schönen Kürbissen.

Oliver Sommer

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