40.000 Euro für Ingenrieder Dorfladen

Ein "Lebensmittelpunkt"

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Am Freitag wurde der Förderbescheid für den Dorfladen Ingenried übergeben: Elisabeth Gutmann (LAG-Geschäftsführerin), Veronika Hämmerle (AELF), Bürgermeister Xaver Fichtl und Albert Hadersbeck (LAG-Vorsitzender) (v. links).

Ingenried – Ziemlich genau im Zeit- und Kostenplan ist man beim Dorfladen in Ingenried. Dieser soll im Mai oder Juni eröffnet werden, sagte Bürgermeister Xaver Fichtl. Ein Zuschuss von rund 40.000 Euro kam jetzt von LEADER (wir berichteten). Am Freitag wurde offiziell der Förderbescheid übergeben.

Bei einer kleinen Feierstunde in der Mehrzweckhalle überreichte Veronika Hämmerle vom Amt für Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten den Förderbescheid an Bürgermeister Xaver Fichtl. Die 40.000 Euro sollen in die Innenausstattung des Dorf­ladens fließen. 150.000 Euro hatte die Gemeinde zuletzt auch vom Amt für ländliche Entwicklung für die Dorferneuerung erhalten. Bisher hat das Projekt rund 660.000 Euro geschluckt, etwa 10.000 Euro über dem Ansatz, so Fichtl.

Kraftakt für Gemeinde

Diese Woche sollen die Fenster am neuen Anbau gesetzt werden, so das Gemeindeoberhaupt. Dann könne auch im Winter weiter an dem Laden gearbeitet werden. Vor allem den Rückhalt seiner Gemeinde – es existiert auch ein eigens gegründeter Arbeitskreis – lobte Fichtl. Denn trotz vieler Zuschüsse sei das Projekt Dorfladen für seine Gemeinde ein „Kraftakt“.

Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland-Pfaffenwinkel und Bürgermeister von Altenstadt Albert Hadersbeck ermunterte die Beteiligten: „Bleibt‘s da dran, dass das unser Laden ist.“ Er hoffe, dass der Dorfladen ein Beispiel werde, sagte Regionalmanager Reinhard Walk. Den Förderbescheid über etwas mehr als 40.000 Euro übergab Veronika Hämmerle vom AELF Kempten. Sie wünschte, dass der Laden nicht nur ein Punkt werde, um Lebensmittel zu kaufen, sondern auch ein Lebensmittelpunkt. 

Astrid Neumann

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