Lebenswerk Artenschutz – Eduard Herzner setzte sich für den südlichen Ammersee ein

Für sein Lebenswerk erhielt Eduard Herzner (re.) den Umweltpreis des Landkreises Weilheim-Schongau. Foto: Gsöll

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KATHARINA GSÖLL; Hohenpeißenberg – Zum zweiten Träger des Umweltpreises wurde Eduard Herzner bestimmt. Den Preis erhält er für sein Lebenswerk, den Schutz der Biotopwiesen am südlichen Ammersee. Nach 30 Jahren als Naturschutzwächter wurde er im Sommer dieses Jahres aus der Naturschutzwacht des Landratsamtes Weilheim-Schongau verabschiedet. Er hat die Schutzgemeinschaft Ammersee-Süd entscheidend mit aufgebaut und war jahrelang deren Vorsitzender. Der Pflege der etwa 300 Hektar Streuwiesen, die über den Bund Naturschutz angekauft wurden, galt sein ganzer Einsatz, um dort optimale Bedingungen für Flora und Fauna, zum Beispiel wiesenbrütende Vogelarten, zu schaffen. Als Mitglied der Naturschutzwacht sei ihm auch, wie Landrat Dr. Friedrich Zeller es beschrieb, „die undankbare Aufgabe zuteil gewesen, die Touristenströme am Ammersee immer wieder auf die schützenswerten Gebiete hinzuweisen und zu naturverträglichem Verhalten zu ermahnen“. Der Umweltpreis des Landkreises wird Herzner auf Vorschlag des Bund Naturschutz verliehen.

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