Ladesäule für Peiting

Wohin mit der E-Tanke?

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Mitten in Peiting möchten die LEW eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge – wie diese hier beim Münzgebäude in Schongau – errichten.

Peiting – Die Lechelektrizitätswerke (LEW) möchten mitten in Peiting eine Ladesäule für Elektro­fahrzeuge installieren. Als Standort dafür käme der Parkplatz zwischen Bachstraße und Lentner-Schule in Frage, sagte Bürgermeister Michael Asam im Gemeinderat. Dafür müssten zwei Stellflächen aufgegeben werden.

Michael Deibler ist für diesen zentralen Standort. Die Ladestation solle gleich vorne an der Zufahrt zum Parkplatz „gut sichtbar“ aufgestellt werden. Man könne sich dem Thema nicht verschließen.

Herbert Salzmann hatte zu diesem Standort eine andere Meinung. Die Parkplätze hinter den Geschäften an der Bachstraße seien stark frequentiert. Dort sollten keine zwei Stellflächen weggezwickt werden. Weil dort auch Dauerparker ihre Autos abstellen, sollte man gar eine zeitliche Begrenzung überlegen. Salzmann ermunterte die Kollegen, sich bis zur nächsten Gemeinderatssitzung Gedanken zu einem anderen Standort für eine Ladesäule zu machen.

Bürgermeister Michael Asam antwortete, dass es an der Bachstraße Geschäfte und Praxen gebe, deren Mitarbeiter ihr Auto auch irgendwo abstellen müssten. Darum sei er gegen eine zeitliche Limitierung auf wenige Stunden. Zu bedenken gab der Peitinger Rathaus­chef außerdem, dass Erdgas Schwaben am Parkplatz beim Eisstadion eine Ladesäule installieren wolle. Am Hauptplatz wolle der Maschinenring außerdem eine Ladestation für E-Fahrzeuge errichten.

Norbert Merk mahnte zu einem konsequenten Vorgehen bei diesem Thema. Die Gemeinde müsse aufpassen, wenn sie einem Versorger dafür auf einem kommunalen Grundstück ein paar Quadratmeter anbiete. Denn so wie die LEW könne jeder Mitbewerber dann von der Kommune das gleiche einfordern.

Ein Beschluss ist vertagt worden. Das Standortthema wird auf einer der nächsten Gemeinderatssitzungen nochmals behandelt und entschieden. 

Johannes Jais

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