Sitzung in der Turnhalle

Ungewöhnliches Ende für Altenstadts bisherigen Gemeinderat

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Ganz der aktuellen Situation angepasst waren die Sitzabstände bei der Gemeinderatssitzung in der Turnhalle im Altenstadter Schulareal.

Altenstadt – Die weiterhin andauernde Corona-Situation hatte vergangenen Dienstag Bürgermeister Albert Hadersbeck dazu veranlasst, die letzte öffentliche Sitzung des Gemeinderats in der Legislaturperiode nicht wie üblich im Sitzungssaal des Rathauses, sondern in der Turnhalle im Altenstadter Schul­areal durchzuführen. In dieser waren sämtliche Tische und Stühle analog zum Sitzungssaal aufgestellt. Jedoch konnten die einzelnen Abstände zueinander in der Halle mit mehr als jeweils 1,50 Meter so bemessen werden, dass eine Infektionsgefahr mit dem Virus zumindest weitgehend auszuschließen war.

Trotz der weiten Abstände war die akustische Verständigung in der Halle auch ohne Mikrofonanlage gut. Und so wurden die recht umfangreichen Tagesordnungspunkte wohl ganz unter dem Eindruck des Durchführungsorts zügig dargelegt und sportlich abgehandelt. Die in der nächsten Legislaturperiode verbleibenden Mitglieder im Gemeinderat werden sich wohl trotzdem auf wieder „normale“ Sitzungen im Rathaus zu sicheren und „normalen“ Zeiten freuen.

Kleiner Dank

Bei der Behandlung des Punktes Feuerlöschwesen nutzte der aus dem Amt des Bürgermeisters scheidende Hadersbeck die Sitzung dazu, Johann Deschler, selbst Mitglied des Gemeinderats, für dessen 25-jährige Tätigkeit als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Altenstadt zu danken und als kleine Ehrung ein Bild mit einer Illustration örtlicher Gebäude und der Feuerwehr zu übergeben.

Eine eher ungewöhnliche Lage besteht derzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Schwabniederhofen. Die erforderliche Dienstversammlung, bei der Kommandant und sein Stellvertreter von den Feuerwehrdienst leistenden Mitgliedern gewählt werden, konnte heuer u. a. aufgrund von Erkrankungen noch nicht durchgeführt werden. Um auszuschließen, dass die Freiwillige Feuerwehr längere Zeit ohne Kommandanten oder Stellvertreter ist, sieht das Bayrische Feuerwehrgesetz die Bestellung eines „Notkommandanten“ oder „Notvertreters“ durch die Gemeinde vor. Da es keinen Ermessensspielraum gibt, war Hadersbeck bei der Sitzung dem Vorschlag von Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta gefolgt und setzte bis zur Neuwahl mit jeweiliger einstimmiger Zustimmung des Gemeinderats den bisherigen Kommandanten Manfred Lang als „Notkommandanten“ und dessen früheren Stellvertreter Hans Erhard als „2. Notkommandanten“ ein.

mel

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