Initiative von Rotary Club, Hoerbiger und Kreisbote

»Leuchtturm« unterstützt in Not geratene Rentnerin

Über das Bestätigungsschreiben freute sich die 80-jährige Renterin sehr.
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Über das Bestätigungsschreiben freute sich die 80-jährige Renterin sehr.

Landkreis – Soziales Engagement vor Ort schreiben Rotary Club, Hoerbiger und Kreisbote groß. Das gilt insbesondere in der Region Weilheim-Schongau: Dank Unterstützungsleistungen kann eine unverschuldet in Altersarmut geratene 80-Jährige nun wieder ruhig schlafen. Es ist eine von vielen Hilfen, die das Projekt „Leuchtturm“ ermöglicht. 

Corona, Kürzungen, Inflation: Bei vielen Menschen reicht das Geld nicht mehr bis zum Monatsende. So auch im Fall einer 80-jährigen Dame aus der Region. Infolge der Pandemie fielen geeignete Nebenjobs weg. Aus Rente und Reserven allein aber konnte sie ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten – trotz knapp 40 Berufsjahren in der Landwirtschaft und eisernen Sparens. Die Folge waren Mietrückstände und drohende Obdachlosigkeit.

„Als die ältere Dame bei uns anfragte, war innerhalb unseres Entscheidungskomitees sofort klar, dass wir ihr schnell und unbürokratisch helfen“, sagt Thomas Müller, Leiter People & Culture Hoerbiger Deutschland. Die Organisatoren des Projekts „Leuchtturm“ halfen rasch und beglichen die beiden ausstehenden Monatsmieten. In den kommenden Wochen wird der Dame weiterhin zur Seite gestanden, beispielsweise bei wichtigen Behördengängen.

„Für mich ist das ein Geschenk des Himmels. Ich kann wieder ruhig schlafen und schaue viel hoffnungsvoller in die Zukunft“, sagt die 80-Jährige. „Der Rat einer Bekannten, beim ‚Leuchtturm‘ anzufragen, war Gold wert. Die Bedenken, um Hilfe zu bitten waren rückblickend unbegründet.“

Für eben solche Schicksale – unverschuldet in Not geratene Menschen – rief der Rotary Club Schongau gemeinsam mit dem Kreisboten 2019 die regionale Initiative „Leuchtturm“ ins Leben. In der Folge kam es zu einer Kooperation mit Hoerbiger.

Das Projekt diente seither schon vielen als Rettungsanker und Lichtblick: Zum Beispiel erfüllte sich für ein Mädchen mit Wirbelsäulenverkrümmung der Wunsch nach einem Spezialfahrrad und für eine Person mit einer unheilbaren Nervenerkrankung wurde ein Pflegedienst organisiert.

»Ein Stück Erleichterung«

Damit noch mehr Bedürftige vom Projekt „Leuchtturm“ profitieren, richten die Verantwortlichen eine Bitte an alle in der Region: „Wer jemanden kennt, der dringend Unterstützung benötigt, sollte ihm von diesem Projekt erzählen. So können wir gemeinsam dazu beitragen, notleidenden Mitmenschen ein Stück Erleichterung zu schenken“, appelliert Eduard Machacek, Präsident des Rotary Club Schongau.

Weiterführende Informationen sowie ein Online-Formular für Hilfesuchende finden Sie hier.

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