"Spagat für Mitarbeiter"

Lockerung der Zutrittsbeschränkungen im Seniorendomizil Marie Eberth

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Seit dem 9. Mai sind Angehörigenbesuche wieder erlaubt.

Schongau – Die Freude über das erste Wiedersehen mit Angehörigen nach acht Wochen striktem Besuchs- und Betretungsverbot wirkt im Seniorendomizil Haus Marie ­Eberth immer noch nach. Seit dem 9. Mai 2020 sind dort Angehörigenbesuche zwar reglementiert, aber unter Wahrung von höchsten Schutzvorkehrungen wieder erlaubt. Das ist eine positive Entwicklung, die Bewohnern und Mitarbeitern guttut und ein kleines Stück Normalität in den Alltag zurückbringt, so compassio-Geschäftsführerin Monika Nirschl.

Die Corona-Lockerungen, welche in allen Lebensbereichen nun wieder spürbar mehr Freiheit zurückbringen, seien dennoch trügerisch. Das Virus sei immer noch mitten unter uns und werde sich folglich auch verbreiten, sollten die Hygiene- und Schutzmaßnahmen nicht weiter beachtet werden. Besonders Pflegeeinrichtungen bleiben auch in Zukunft Hochrisiko-Zonen und Nährboden für das Virus. Wenn dieses den Weg in eine Einrichtung findet, dann sie eine Ausbreitung nur schwerlich zu verhindern – mit tödlichen Folgen. „Genau diese Konsequenzen sind nicht mehr allgegenwärtig in den Köpfen der Menschen“, bedauert Gisela Mair, Einrichtungsleitung im Seniorendomizil Haus Marie ­Eberth. „Sollten wir jetzt nachlässig bei der Einhaltung der Schutzmaßnahmen werden, dann gefährden wir Risikogruppen“, ist sie Mair überzeugt.

Im Haus Marie Eberth bleibt man weiterhin vorsichtig. Pflege und Betreuungsmaßnahmen erfolgen mit Schutzkleidung, Mund-Nasenschutz ist obligatorisch für alle Mitarbeiter und Besuche werden begleitet. Den weiteren Lockerungen sieht compassio-Geschäftsführerin Monika Nirschl mit Spannung entgegen: „Wir tun alles, damit unsere Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Marie Eberth in bewährter Weise eine liebevolle und qualifizierte Pflege und Betreuung erfahren. Gleichzeitig tragen wir Sorge und Verantwortung für die Sicherheit und Unversehrtheit der uns anvertrauten Menschen. Diesen Spagat tagtäglich zu meistern ist Bestreben aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb appellieren wir an die vernünftige Weiterführung und Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen.“

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