Lücke geschlossen

Neuer Rettungswagen-Standort in Rottenbuch

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Die Versorgungslücke im westlichen Landkreis konnte durch den neuen Rettungswagen-Standort in Rottenbuch zum 1. Januar geschlossen werden.

Rottenbuch – In den letzten Jahren wurde in den sog. „TRUST“-Gutachten, die im Auftrag des Innenministeriums regelmäßig die rettungsdienstliche Versorgung überprüfen sollen, eine kleine Lücke im Westen des Landkreises aufgezeigt. So wurde im Großraum Oberammergau-Steingaden-Peiting die gesetzlich geforderte Einhaltung der Zwölf-Minuten-Frist bei Notfallereignissen nicht immer in ausreichendem Maße erreicht. Aus diesem Grund mündete das Gutachten in die Empfehlung, in Rottenbuch für zwölf Stunden täglich einen zusätzlichen Rettungswagen zu stationieren.

Nachdem das durch den Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Oberland durchgeführte Vergabeverfahren abgeschlossen wurde, konnte das Bayerische Rote Kreuz nun aus mehreren Bewerbern den Zuschlag erhalten. Somit ist seit dem 1. Januar täglich von 9 bis 21 Uhr am Standort Fohlenhof in Rottenbuch ein zusätzlicher Rettungswagen stationiert. „Wir freuen uns, dass mit unserer Mitwirkung die Versorgungssicherheit in dieser Region nun ein Stück weit verbessert werden kann“, so Rettungsdienstleiter Michael Limbrunner.

Das Rote Kreuz ist alleiniger Durchführender des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes im Landkreis Weilheim-Schongau mit nunmehr sieben Standorten. Mit über 100 haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern wird an zukünftig über 72.500 Stunden jährlich Krankentransport und Notfallrettung sichergestellt.

Bewältigt werden in diesem Rahmen pro Jahr rund 26.000 Einsätze bei einer Fahrleistung von knapp 800.000 Kilometern. Unterstützt wird diese sogenannte „Regelvorhaltung“ des Rettungsdienstes durch die ehrenamtlich besetzten ergänzenden Einsatzeinheiten des Kreisverbandes.

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