Jetzt aber wirklich

Schrimpfhäuser-Stillstand beendet

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Erste sichtbare Arbeiten: Das Seitengebäude an der Ballenhausstraße 4 weicht einer Zufahrt.

Schongau – Stillstand in prominenter Lage: Zwar ist seit einiger Zeit klar, wie die Zukunft der Schrimpfhäuser am Schongauer Marienplatz 10 und 12 aussehen soll, doch sichtbar voran ging wenig. Das ändert sich nun: Seit einigen Tagen läuft der Abriss eines Seitengebäudes. Es ist der Auftakt für Arbeiten, die Anfang 2020 abgeschlossen sein sollen.

„Wir wollen im Herbst mit den baulichen Maßnahmen anfangen.“ Diese Hoffnung hatte Gerd Böckle von der ICB Immobilien Consulting GmbH im Juli 2017 geäußert. Nun folgte eine neue Wasserstandsmeldung: „Die Umbauarbeiten werden im September 2018 beginnen und Anfang 2020 fertig werden.“

Doch diesmal scheint es wirklich ernst zu werden; in der letzten Schulwoche begann der Abriss des Gebäudes Ballenhausstraße 4. „Dadurch wollen wir eine bessere Zufahrt nach hinten für die Stellplätze und den Zugang schaffen“, erklärt der ICB-Geschäftsführer.

Im August werden die Häuser Marienplatz 10 und 12 ausgeräumt und Pressspanplatten, alte Einbauten, Teppiche und dergleichen entfernt. „Das ist sehr aufwendig, da die Platten teilweise geschraubt sind.“

Die Bauverträge Rohbau- und Maurerarbeiten sowie Zimmerer­arbeiten seien mit „arrivierten, einheimischen Firmen“ abgeschlossen worden, freut sich Böckle. Für die denkmalgerechte Sanierung rechne er mit einer Dauer von sechs bis acht Monaten.

Schongauer Zuspruch

Die Nachfrage sei groß. „Wir haben bereits etwa fünfzig Prozent Verkäufe oder feste Reservierungen und gehen davon aus, dass wir bis Ende September den Großteil der Wohnungen veräußert haben.“ Unter den Käufern fänden sich nicht nur Kapitalanleger aus umliegenden Zentren, sondern auch Schongau und der Umgebung.

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