Weitere 16 Häuser im zweiten Abschnitt

Mehr Grundstücke am Peitinger Bachfeld

Bachfeld Peiting
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Zum ersten Bauabschnitt (oben) kommen im Bachfeld weitere Grundstücke (rot und blau) hinzu. Die Erschließungsstraße ist gelb eingezeichnet.
  • VonJohannes Jais
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Peiting – Zu den 20 Grundstücken, die im Baugebiet Bachfeld in einem ersten Schritt ausgewiesen werden, kommt in einem zweiten Abschnitt weiter im Süden nochmals eine Fläche hinzu. 14 Häuser sind dort vorgesehen; bei zwei großen Grundstücken mit 920 und 950 Quadratmetern ist allerdings eine Teilung denkbar, so dass es 16 Einheiten werden.

Von den beiden großen abgesehen, haben die anderen Parzellen eine durchschnittliche Größe von 570 Quadratmetern, informiert Marktbaumeister Fabian Kreitl. Bauland ist in der Marktgemeinde Peiting heiß begehrt. 370 Interessenten seien im Rathaus vorgemerkt, weiß Geschäftsleiter Stefan Kort zu berichten.

Mit dem Beschluss des Gemeinderates sind formell die Weichen dafür gestellt worden, den Bebauungsplan „Östlich der Bachfeldstraße Teil 2“ aufzustellen. Wie bei anderen Baugebieten – z.B. in Peiting-Nord an der Drosselstraße – wird auch hier so verfahren, dass die Hälfte der Bauplätze vom bisherigen Eigentümer vermarktet werden kann und die andere Hälfte an die Gemeinde übergeht.

Für die 20 Grundstücke im ersten Bereich des Bachfeldes ist das Verfahren zur Ausweisung von Bauland schon am Laufen. Es soll voraussichtlich bis Ende 2021 durch sein. Dort können bereits nächstes Jahr Häuser errichtet werden.

Den zweiten Bauabschnitt im Bachfeld sah Andreas Schmid (Bürgervereinigung) als gute Gelegenheit dafür, einen Übergang über die Peitnach im Süden Peitings anzusprechen. „Da sind wir mittendrin“, antwortete Bürgermeister Peter Ostenrieder – auf dieses Thema angesprochen.

Brücke über Peitnach

Herbert Salzmann (SPD) erinnerte daran, dass die SPD einen Antrag eingereicht hatte, den Weg zur Peitnach hinunter zu verlängern und eine Querung für Radler und Fußgänger zu schaffen. Man müsse dabei auch den Ausbau der Wankstraße auf der Ostseite der Peitnach im Auge behalten. Franz Seidel (Bürgervereinigung) war der Ansicht, dass von einer solchen Verbindung nicht nur Fußgänger und Radler profitieren sollten, sondern dass sie als Straße ausgebildet werde, wo auch der motorisierte Verkehr fließen könne.

Tobias Eding (SPD) vertrat die Meinung, dass man die Brücke nicht als separates Thema betrachten, sondern in ein Verkehrskonzept in Peiting einbinden soll. Rathauschef Ostenrieder war da freilich anderer Meinung. „Da draußen brauchen wir kein Konzept.“ Das höre sich „zu hochtrabend“ an; es sei eine Frage des Ausbaues und nicht des Verkehrskonzeptes. Der Bürgermeister warb um Geduld. Man solle da nicht „zu sehr drücken“. Mit dem Peitnachübergang im Süden habe es bisher vier Jahrzehnte lang nicht geklappt.

Marion Gillinger (ÖDP) war dafür, die beiden großen Grundstücke, die mehr als 900 Quadratmeter haben, doch in zwei kleinere aufzuteilen. „Oder wir machen Doppelhäuser.“ Christian Lory (Unabhängige) war derselben Meinung. Zudem erinnerte er daran, dass ein Spielplatz berücksichtigt werden soll und woanders für einen Ersatz des bisherigen Fußballfeldes im Bachfeld gesorgt werden soll.

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