Erster Schultag für Rektorin

Ute Meub ist die neue Rektorin der Staufer Grundschule

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Die neue Rektorin der Staufer Grundschule Ute Meub zu Besuch bei den Patenkindern der Grund- und Mittelschulen Schongau in Kathmandu.

Schongau – Zahlreich sind die Kinder am gestrigen Dienstag zum ersten Mal nach den Sommerferien wieder in die Staufer Grundschule geströmt. Darunter auch viele ABC-Schützen. Doch nicht nur für sie war es der erste Schultag. Auch für Rektorin Ute Meub war es eine Premiere.

Nur rund sechs Wochen ist es her, dass sich Ursula Heitmeier nach elf Jahren als Rektorin der Staufer Grundschule in den Ruhestand verabschiedet hat. Nun hat Meub die Geschicke der Schongauer Schule übernommen. Zuvor war die 54-Jährige, die selbst zwei Kinder hat, als Rektorin an der Grundschule in Mauerstetten tätig.

Obwohl das Schuljahr gerade erst losgeht, hat Meub sozusagen ihre erste Amtshandlung bereits in den Sommerferien absolviert. Sie hat sich auf den Weg nach Nepal in die Nähe von Kathmandu gemacht. Im „Rangeen Home“, einem Waisenhaus der Nepalhilfe Schongau, besuchte sie die Patenkinder der Grundschule Schongau und Mittelschule Schongau.

Nach diesem recht ungewöhnlichen Einstieg geht jetzt der normale Schulalltag los. Worauf freut Meub sich wohl am meisten bei ihrer neuen Stelle? „Auf die Zusammenarbeit mit meinem großen, engagierten Kollegium – mit dem sich vieles bewegen lässt – auf das tolle Angebot der Bläserklasse und natürlich den schönen Teilneubau.“

Auch das von ihrer Vorgängerin eingeführte Lernhauskonzept überzeugt die neue Schulleiterin. „Ich bin begeistert, das Lernhauskonzept mit meinem Kollegium umsetzen zu können. Das bauliche Konzept ermöglicht ein intensives, gemeinsames Arbeiten in den Lernhäusern. So wird eine sehr große Schule, wie die Grundschule Schongau, in einzelne kleinere „Häuser“ entzerrt. Davon profitieren Schüler und Lehrer“, ist sich Meub sicher.

Auf die Frage, ob sie in ihrem neuen Amt schon konkrete Pläne und Ideen hat, die sie gerne umsetzen möchte, antwortet die Rektorin: „Die Umsetzung des Lernhauskonzepts, die Einführung der ersten gebundenen Ganztagsklasse und der neuen Mensa sowie die baulichen Veränderungen sind für alle Beteiligten Herausforderung genug.“

Verständlich. Da kommt doch einiges auf Meub zu, das gemanagt werden will. Bei all dem sind ihr drei Dinge allerdings besonders wichtig, weil sie ihrer Meinung nach eine gute Schule ausmachen: „Gemeinsames Arbeiten zum Wohle der Kinder, Vertrauen der Eltern in die Lehrer und die Toleranz aller Beteiligten.“

Natürlich darf auch der Spaß an der Arbeit nicht zu kurz kommen. Doch da besteht bei Ute Meub wohl keine Gefahr: „Die Arbeit mit Kindern ist ein großes Geschenk. Jeden Tag Fortschritte begleiten zu dürfen und Impulse geben zu können, bereitet mir viel Freude.“

Stephanie Novy

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