Großprojekt für Peiting Ost

Kino muss warten

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Geschäftsführer der Firma Haseitl Peter Schrehardt (rechts) präsentierte das Modell der geplanten Wohnbebauung am ehemaligen Bundeswehrgelände in Peiting Bürgermeister Michael Asam (2. v. rechts) und den Marktgemeinderäten.

Peiting – Bürgermeister Michael Asam und die Marktgemeinderäte waren sich einig, als der Geschäftsführer der Firma Haseitl Bau Peter Schrehardt das Modell der Wohnbebauung am Bahnhofsareal vorstellte: „So etwas hat es in Peiting seit Jahrzehnten nicht gegeben.“ Die Miniatur steht nun im Tourismusbüro und kann dort von jedermann besichtigt werden. Der Baubeginn könnte noch dieses Jahr erfolgen, 2019 soll das Projekt fertig sein. Das geplante Gewerbe mit Kino und Einkaufsmarkt wird sich allerdings verzögern.

250 Menschen sollen auf dem 14.000 Quadratmeter großen Grundstück des ehemaligen Bundeswehrgeländes einmal wohnen können – entweder in dem als u-förmigen Wohnkomplex oder in einem der modernen Reihen- und Stadthäuser. Dazu gehört eine Tiefgarage mit etwa 56 Stellflächen sowie oberirdische Parkplätze und bei den Häusern eigene Garagen. Begrünte Dächer, farblich abgestimmte Fassaden und jede Menge Bäume sollen das Bild abrunden. „Das Modell ist toll, die Wirklichkeit wird noch schöner“, verspricht Schrehardt und verweist darauf, dass es in den nächsten Wochen Prospekte geben wird.

Direkt gegenüber zum Einkaufen oder ins Kino, darauf werden die zukünftigen Bewohner allerdings noch etwas warten müssen. Das Grundstück auf der andere Seite der Gleise möchte ebenfalls die Firma Haseitl kaufen und bebauen (der Kreisbote berichtete). Allerdings kommt es hier zu Verzögerungen, denn die Bahn führt noch einige Prüfungen durch. „Deshalb mussten wir den Bebauungsplan trennen“, sagt Asam. Nach wie vor stehe der Marktgemeinderat aber dahinter, dass die Firma Haseitl auch die Gewerbeflächen erwerben kann. 

Astrid Neumann

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