Antrag an den Stadtrat

Modernes Kino-Center: Schongauer CSU startet neuen Anlauf

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Die Schongauer CSU macht sich für ein modernes Kino in der Lechstadt stark. Das Thema soll jetzt in der nächsten Stadtratssitzung auf die Tagesordnung.

Schongau – Kinobetreiber reiben sich derzeit zufrieden die Hände: Denn in keiner anderen Jahreszeit strömen so viele Besucher in ihre Säle wie in den Wintermonaten. Wer in der Region die neuesten Blockbuster sehen will, muss dafür allerdings weite Wege in Kauf nehmen. Es fehlt schlichtweg am Angebot. Jetzt startet die Schongauer CSU einen neuen Anlauf für ein modernes Kino im Schongauer Raum.

„Wo bleibt das Kino in Peiting?“ heißt eine Gruppe im sozialen Netzwerk Facebook und irgendwie steht diese Frage sinnbildlich für die vergeblichen Bemühungen in den vergangenen Jahren, einen Investor für den Bau eines modernen Cineplex in der Region zu gewinnen. Am weitesten gediehen waren die Verhandlungen in Peiting, bis im August 2012 plötzlich der Planer absprang und das Projekt jäh endete, ehe es richtig begonnen hatte. 

Im Herbst vergangenen Jahres brachten die Kreis-Jusos das Thema wieder in die Öffentlichkeit, als sie dem Schongauer Bürgermeister ein Grob-Konzept übergaben. Einen Investor freilich hatten auch sie nicht bei der Hand. 

Bei der Schongauer CSU hat man die Bemühungen hoffnungsvoll verfolgt. Man habe sich bewusst zurückgehalten, während in Peiting die Verhandlungen liefen, um den Erfolg nicht zu gefährden, sagt CSU-Fraktionschef Michael Eberle. Als das Projekt nicht ins Laufen kam, haben man zwar für Schongau verschiedene Möglichkeiten diskutiert, „jedoch immer nur als Ideen oder Überlegungen“, erklärt Eberle. 

Nachdem immer noch keine Lösung in Sicht ist, wollen die Christsozialen das Thema jetzt in den Stadtrat bringen. „Die Bürgerinnen und Bürger bedauern, dass es im Raum Schongau nicht mehr möglich ist, neue Filme im Kino anzuschauen. Die Situation hat sich weiter verschlechtert, gerade für die Jugend stellt dies ein großes Defizit dar“, argumentiert der CSU-Chef. „Wir hoffen, dass die Stadt durch Verhandlungen einen Investor und einen Betreiber für die Region gewinnen kann.“ 

Als Anreiz könne man sich eine Förderung etwa durch Überlassung eines geeigneten Grundstückes auf Erbpacht vorstellen. Natürlich müsse auch der bisherige Betreiber des Filmtheaters in der Blumenstraße in die Verhandlungen eingebunden werden. 

Eberle setzt dabei auch auf die interkommunale Zusammenarbeit von Schongau, Peiting und Altenstadt. „Letztlich spielt es für die Bürgerinnen und Bürger, gerade für die Jugend nicht die entscheidende Rolle, wo das Kinocenter in steht, Hauptsache es kommt“, betont er.

chpe

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