Gefahr für die Sicherheit

Mühlkanal: Kampfmittelräumung verursacht neuerliche Sperrungen

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Weil weiterhin Kriegsüberreste ins Baufeld gelangen, besteht Handlungsbedarf. Der Langstiel-Löffelbagger kommt zum Einsatz. Das macht Verkehrssperrungen erforderlich.

Schongau – Von Montagabend bis Donnerstagvormittag wird die Mühlkanalbrücke abermals zu einem Nadelöhr: Von 20 bis 5.30 Uhr herrscht jeweils nachts Vollsperrung. Tagsüber ist die Überfahrt, die Schongau und Peiting verbindet, halbseitig dicht; dann gilt eine Ampelregelung. Notwendig macht das die Kampfmittel-Thematik.

Immer wieder hatte die Strömung gefährliche Weltkriegsüberreste in das eigentlich schon geräumte Baufeld des Brückenpfeilers gespült. Um zu vermeiden, dass derartige Vorkommnisse auch weiterhin den Baufortschritt behindern, haben das Staatliche Bauamt Weilheim, eine Fachfirma, der bayerische Kampfmittelräumdienst, Polizei und Stadt mit Hinblick auf die Sicherheit für Arbeiter und Anlieger ein neues Konzept entwickelt. „Wir haben die Vorgehensweise bei der Kampfmittelräumung geändert“, erklärt das Staatliche Bauamt Weilheim in einer Pressemitteilung.

Betroffen von der nun angekündigten Sperrung sind sowohl der Bahn- und Straßen- als auch der Rad- sowie Fußgängerverkehr. „Aus Sicherheitsgründen müssen wir mit einem speziell ausgerüsteten Langstiel-Löffelbagger sehr behutsam arbeiten“, schildert das Staatliche Bauamt das Vorgehen. „Das bedeutet, dass wir jede Nacht die Vollsperrung vollziehen werden und in dieser Zeit arbeiten.“

Zur Durchführung dieser nächtlichen Kampfmittelräumarbeiten und anderer, in diesem Zusammenhang stehenden Arbeiten, sei es zwingend notwendig, die Überfahrt auch tagsüber halbseitig dicht zu machen.

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