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Münchener Christbaum aus Hohenpeißenberg wird zu Sitzbänken

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Von: Rasso Schorer

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Christbaum München Hohenpeißenberg 2022
Anfang November wurde der Christbaum für den Münchner Marienplatz am Ortsrand von Hohenpeißenberg gefällt. Nun kehrt er in Form von Sitzbänken in die Rigi-Gemeinde zurück. © Neumann

Hohenpeißenberg/München – Vom Rigi in die Landeshauptstadt und zurück: Der in einem Garten am östlichen Ortsrand Hohenpeißenbergs emporgewachsene Baum, der seit Beginn der Adventszeit den Münchener Marienplatz schmückte, kommt wieder in seine Heimatgemeinde – in Form von Sitzbänken, die auf dem Freizeitgelände am Badeweiher, auf dem Berg und in der Ortsmitte aufgestellt werden.

In Hohenpeißenberg waren und sind sie stolz auf die 25 Meter hohe sibirische Weißtanne, die nach 50 Jahren gefällt wurde. „Der Baum war ausgesprochen schön, den wollten wir wieder zurück“, war die Sache für Bürgermeister Thomas Dorsch klar. In München sei dieser Gedanke auf Gegenliebe gestoßen, denn normalerweise werden die Marienplatz-Christbäume nicht weiterverwendet, berichtet der Rathauschef der Rigi-Gemeinde.

Kein Maibaum

Was also tun, um nicht ausschließlich Brennholz aus dem Riesen werden zu lassen? „Als Maibaum ist er nicht geeignet, dafür hat er zu viele Äste“, so Dorsch. Die Lösung: eine Zukunft als Sitzbänke. Für sechs Stück werde das Material reichen, schätzt der Bürgermeister.

An einem Mittwoch war der Baum Anfang November gefällt worden, ebenfalls an einem Mittwoch, nämlich dem vergangener Woche, holte ihn der Hohenpeißenberger wieder ab. Zuvor hatte ihn die Berufsfeuerwehr München in jeweils rund vier Meter lange Stücke geschnitten. Versehen mit Plaketten aus der Landeshauptstadt mit dem Münchner Kindl darauf werden die Bänke voraussichtlich Mitte des Jahres an ausgewählten Stellen in Hohenpeißenberg aufgestellt.

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