27 Meter hohe Weißtanne

Münchner Christbaum kommt aus Peiting

PantherMedia/Antonio Gravante
+
Große Ehre für den Landkreis: Nach Steingaden im letzten Jahr stellt heuer Peiting den Christbaum für den Münchner Marienplatz.

Landkreis – Der Landkreis stellt in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge den Christbaum auf dem Marienplatz in der Landeshauptstadt München. Bei dem Baum handelt es sich um eine etwa 27 Meter hohe Weißtanne, die derzeit in der Marktgemeinde Peiting steht.

Im vergangenen Jahr stellte die Gemeinde Steingaden den Baum, heuer ist Peiting am Zug. Dabei handelt es sich um eine echte Besonderheit: Seit 1977 wird der Christbaum auf dem Münchner Marienplatz von einer Gemeinde gespendet. Erst zum zweiten Mal geschieht dies durch einen ganzen Landkreis mit seinen Gemeinden. Nach 18 Jahren erfüllt sich so in diesem Jahr eine Bewerbung, die seinerzeit auf Anregung von Gerda Walser, Vorsitzende des Verbands „Urlaub auf dem Bauernhof“, unter dem damaligen Landrat Luitpold Braun bei der Landeshauptstadt eingereicht wurde. Derzeit laufen im Landratsamt alle Vorbereitungen auf Hochtouren.

„Wir freuen uns riesig, dass wir in diesem Jahr beim Münchner Christkindlmarkt mit einem Baum aus unserem schönen Landkreis dabei sein dürfen“, sagte Landrätin Andrea Jochner-Weiß. Bei dem vorausgehenden Auswahlverfahren mit Vertretern der Landeshauptstadt war unter anderen Aspekten eine Voraussetzung, dass der Baum ohnehin gefällt werden muss und dass dafür ein junger Setzling nachgepflanzt wird. „Für uns ist es eine große Ehre, dass dieser herrliche Baum aus unserer Gemeinde in der Adventszeit auf dem Münchner Marienplatz steht und Besuchern aus der ganzen Welt Freude spendet“, sagte Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder.

Der Baum wird Anfang November 2021 von Forstspezialisten gefällt und unter Sicherheitsaspekten vorbereitet. Als Schwertransport wird er danach in den frühen Morgenstunden von Peiting nach München transportiert. Dabei durchquert die Weißtanne drei Landkreise auf einer Strecke von insgesamt 75 Kilometern.

Sollte die Weißtanne wider Erwarten beim Fällen beschädigt werden, wurde bereits ein Ersatzbaum aus Magnetsried ausgewählt. Zusätzlich betreibt der Kreis gemeinsam mit seinen Gemeinden 32 Tage lang einen Glühweinstand mit herzhafter Brotzeit im Prunkhof des neu-gotischen Rathauses.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Soldaten der Franz-Josef-Strauß-Kaserne spenden Corona-Zulage
Schongau
Soldaten der Franz-Josef-Strauß-Kaserne spenden Corona-Zulage
Soldaten der Franz-Josef-Strauß-Kaserne spenden Corona-Zulage
Ein Dorf steht zusammen
Schongau
Ein Dorf steht zusammen
Ein Dorf steht zusammen
»Glücksfall« für die Gemeinde
Schongau
»Glücksfall« für die Gemeinde
»Glücksfall« für die Gemeinde
»Selbstschutz geht vor«
Schongau
»Selbstschutz geht vor«
»Selbstschutz geht vor«

Kommentare