Roter Berg in Herzogsägmühle

Öffnung für gesamten Bereich

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Am Roten Berg: Die Regelung, dass dort jeder (auch ohne Bezug zu Herzogsägmühle) hinziehen darf, gilt für die noch freien Grundstücke und für solche, die schon bebaut sind.

Herzogsägmühle – Bislang war es als Sondergebiet für soziale Zwecke deklariert; zukünftig sollen dort auch Personen ein Haus bauen oder eine Wohnung beziehen können, die keinen Bezug zu Herzogsägmühle haben: Dies regelt der Bebauungsplan Am Roten Berg, für den der Satzungsbeschluss erfolgte.

Geklärt ist inzwischen auch eine Frage, bei der es noch im September im Bau- und Umweltausschuss unterschiedliche Ansichten gab: Bürgermeister Michael Asam berichtete Ende Oktober, dass die Öffnung der Klausel auf den gesamten Bereich des Bebauungsplans zuträfe, also auch auf die schon bebauten Erbpacht-Grundstücke.

Kein Bezug

Bettina Habersetzer von der Bauverwaltung schilderte bereits im September, dass diese Öffnung für den gesamten „Roten Berg“ greife. Dies bedeutet, dass auch in die schon bestehenden Häuser jemand einziehen kann, der keinen beruflichen oder familiären Bezug zu Herzogsägmühle hat.

Gemeinderat Peter Ostenrieder hatte im September den Einwand gebracht, es sei der politische Wille gewesen, die Öffnung der Klausel für die freien Grundstücke vorzunehmen – und nicht für bereits bestehende Gebäude.

jj

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