Altenstadter errichtet Bildstock

Das Virus und das Marterl

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Am neuen Marienmarterl: Anton Zick, Prälat Hans Frieß, Walter und Hedwig Bertl (v. links).

Altenstadt – Im eigenen Wald südlich von Schongau und Altenstadt nahe des Lechs hat Walter Bertl senior ein Marienmarterl aufgestellt. Geschnitzt hat es in mehreren Wochen Anton Zick aus Schwabniederhofen; die Familie Bertl hat das Fundament gesetzt.

Prälat Hans Frieß spendete dem Marterl den Segen. Er schilderte den 30 Besuchern, was der Anlass dafür war: Walter Bertl war im März an den Folgen des Corona-Virus schwer erkrankt. Er musste im Krankenhaus behandelt werden. 14 Tage war der 75-jährige Altenstadter auf der Intensivstation.

Aus Dankbarkeit über seine Genesung errichtete Bertl das Marterl mit der Mariendarstellung. Es steht im Wald der Familie, wo sich am Lechhöhenweg eine Bank mit einem Tisch und ein Kreuz befinden, die der Altenstadter vor sieben Jahren dort angebracht hatte. Das Kreuz, das lange Zeit im Stadel aufbewahrt und dann restauriert wurde, ist in dunkler Farbe gehalten. Das Marienmarterl mit der Pieta auf der rechten Seite ist hingegen in einem hellen Farbton.

Die Segnungsfeier wurde von den Weihertaler Alphornbläsern umrahmt. Sie spielten mitten im Wald zwischen den Stämmen hochgewachsener Fichten. 

jj

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