Nach der Zwangspause:

Schongaus Start in die Flohmarkt-Saison

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Mundschutz und Abstand, dann kann wieder richtig getrödelt werden.

Schongau – Diesem Tag haben Schnäppchenjäger mit großer Sehnsucht entgegen gefiebert. Beginnt die Flohmarktsaison in Schongau traditionell Anfang April, war in diesem Jahr ein großer Riegel in Form von Corona vorgeschoben. Umso größer war die Freude, als am Samstag der erste Flohmarkt des Jahres steigen konnte.

Klar, dass die bekannten Gesichter auf dem Volksfestplatz waren. Wegen der Auflagen waren großzügige Abstände zwischen den Ständen einzuhalten. Frühes Aufstehen war angesagt, um einen guten Verkaufsplatz zu ergattern.

Den Vogel dabei abgeschossen hat Elisabeth. Sie gehört fest zum Schongauer Flohmarkt. Weil sie einen ganz bestimmten Platz haben wollte, stand sie schon um 4.45 Uhr mit ihrer Auswahl an Trachtenklamotten auf der Matte.

Das wichtigste Utensil für die Händler war an diesem Tag ein Sonnenschirm. Und natürlich der Mundschutz. „Wenn‘s weiter nichts ist, überhaupt kein Thema“, kommentiert Thomas. Er schlug um 5.30 Uhr seine Zelte auf.

Und die Kundschaft? Kommt immer gerne nach Schongau. So wie Anette Lau aus Steingaden, die gerne nach altem Geschirr stöbert. Wenn es noch mit Silberteilen verziert ist, gibt es für sie kein Halten mehr. „Dann wird zugeschlagen“, formuliert Sohn Max. Er hat sich schon ein Plätzchen im Schatten gesucht, um sich an seinen frisch erworbenen DVDs zu erfreuen. 

hh

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