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Auf die Bank und weg

Schongau plant Mitfahrerbänke

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Mitfahrerbänke wie diese hier in der Gemeinde Schondorf wünscht sich die CSU-Stadtratsfraktion auch für Schongau.

Schongau – Zur Ergänzung des Öffentlichen Personennahverkehrs wünscht sich die CSU-Stadtratsfraktion sogenannte „Mitnahme- oder Mitfahrbänke“. Doch der Antrag stieß im Bauausschuss auch auf Bedenken. Diese drehten sich sowohl um die Sicherheit, als auch um die mögliche Konkurrenzsituation für den Stadtbus. Vielmehr wäre so ein Angebot vor allem für die Anbindung der Dörfer wünschenswert, so das Fazit.

Mitnahme- oder Mitfahrbänke sind ein alternatives Mobilitätsangebot für kürzere Strecken im regionalen Bereich. An verkehrsgünstigen Orten werden besonders gekennzeichnete Bänke aufgestellt und jeder, der dort Platz nimmt, signalisiert sein Interesse, mitgenommen zu werden. Mit Klappschildern neben der Bank können die potenziellen Mitfahrer das gewünschte Ziel angeben. Ein System, das mittlerweile deutschlandweit gut angenommen werde, weiß CSU-Fraktionsvorsitzende Kornelia Funke. In Schondorf am Ammersee gibt es seit dem vergangenen Sommer eine solche Bank, welche offenbar gut genutzt wird. Auch die Gemeinde Böbing hat bereits zur Errichtung Überlegungen angestellt (wir berichteten).

Nun soll Schongau ebenfalls nachziehen, wünscht sich die CSU. Besonders die Gemeinden Altenstadt und Peiting würde Funke gerne mit einschließen. Eine Aufstellung im Schongauer Stadtgebiet „würde uns finanziell nicht in große Unkosten stürzen“, findet die Fraktionsvorsitzende.

Gerade diese Ortschaften seien aber doch schon gut angebunden, so Ilona Böse (SPD). Sie schlug vielmehr vor, „weiter raus“ zu denken und nannte als Beispiel Burggen und Bern­beuren. Auch Nina Konstantin (ALS) sagte, sie würde eher Richtung Dörfer denken. „In Schongau hätte ich schon Angst um unseren Stadtbus“, so die ALS-Rätin. Diese Sorge teilte Fraktionskollegin Bettina Buresch. „Die Dörfer sind da sicherlich der bessere Standort“.

Dass keine Konkurrenz zum ÖPNV beabsichtigt sei, stellte Funke noch einmal heraus. Bürgermeister Falk Sluyterman verwies darauf, dass der Stadtbus ab Samstagnachmittag und am Sonntag nicht fährt. Es könnte sich also um eine Ergänzung des bestehenden Angebots handeln, so der Rathauschef.

Das Thema Sicherheit beschäftigte indes Martin Schwarz (SPD): „Gibt es da eine Altersbeschränkung oder kann da mein zehnjähriger Sohn einfach mitfahren?“ Auch Böse verwies auf den Sicherheitsaspekt. „Das ist wie trampen“, meinte sie. Das die Themen Haftung und Sicherheit erarbeitet werden müssten, sei klar, warf Stadtbaumeister Sebastian Dietrich ein.

Insgesamt empfahl Dietrich, das Konzept in das Handlungsfeld „Vernetzung und Mobilität – 3.2 Alternative Mobilität“ als Maßnahme in das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) aufzunehmen. Dort könne es besser koordiniert und womöglich auch Fördergelder beantragt werden. Auch im nächsten IKEK-Lenkungsausschuss mit den Partnergemeinden Altenstadt und Peiting soll das Vorhaben abgestimmt werden. „Da ist es gut aufgehoben“, befand Antragstellerin Funke. Außerdem sollen auch weitere umliegende Gemeinden einbezogen werden. 

asn

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