Zug mit Namen "Schongau" – Stadt übernimmt Patenschaft für Zug der Bayerischen Regiobahn

Der katholische Diakon Hans Steinhilber (li.) und der evangelische Diakon Erich Mühlberger segneten den Triebwagen. Daneben Heino Seeger von der Bayerischen Regiobahn (ab 2. v. re.) und Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl. Fotos ( ): Schmid

Ein Zug der Bayerischen Regiobahn trägt jetzt den Namen „Schongau“, dessen Patenschaft die Lechstadt übernommen hat. Als Zeichen dafür ist das Schongauer Wappen außen auf dem Triebwagen angebracht.

Das Wappen der Stadt wurde vergangenen Samstag in einem kleinen Festakt enthüllt. Viele Schongauer waren zum Bahnhof gekommen, um die „Taufe“ mitzuerleben. Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl betonte, wie wichtig die Partnerschaft mit der Regiobahn sei: Gerade weil der Schienenpersonenverkehr auf den Strecken nach Landsberg und Kaufbeuren aus Wirtschaftlichkeitsgründen eingestellt worden ist, sei es umso wertvoller für Region, dass die Bayerische Regionbahn den Zugverkehr nach Weilheim so erfolgreich betreibt. Die Diakone Hans Steinhilber (kath.) und Erich Mühlberger (ev.) nahmen die Weihe vor. „Mit der Segnung dieses Triebwagens wollen wir Gottes Segen für die Fahrgäste erbitten, die von und nach Schongau reisen“, sagte Gerbl. Heino Seeger, Regiobahn-Geschäftsführer, erläuterte, das auf dem Zug angebrachte Schongauer Wappen sei „Ausdruck der Verbundenheit, dass wir zusammengehören“. Eisenbahnbetriebsleiter Severin Dünnbier meinte, es wäre wichtig, die Infrastruktur auf der Pfaffenwinkelbahn zu verbessern und den Bahnhof Peißenberg umzubauen. Die Bayerische Regiobahn wolle versuchen, dies bei der DB Netz vorwärts zu bringen, um die Ziele verwirklichen zu können.

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