Sehnsuchtsort Peiting

Der Drogeriemarkt kommt auf jeden Fall

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Erst Abriss, dann Neubau – und wer darf hinein? Ein Drogeriemarkt wird auf jeden Fall kommen, erklärt der Prokurist der Unternehmensgruppe, der das Gelände seit Ende vergangenen Jahres gehört.

Peiting – Nicht nur die Peitinger sehnen sich danach, dass wieder Leben auf dem ehemaligen Netto- und Kik-Grundstück einkehrt. Auch die Zahl der Anwärter, die dort eine Niederlassung für ihr Unternehmen realisieren wollen, ist groß. Der Kreisbote hat sich bei der Bamberger Unternehmensgruppe FIM, der das Gelände gehört, nach dem aktuellen Stand erkundigt.

Die Vorzüge, die der Standort bietet, seien überzeugend, findet FIM-Prokurist Jan Lerke. Und entsprechend lang ist die Liste derer, bei denen die Aussicht auf eine dortige Niederlassung Begehrlichkeiten weckt. „Der Peitinger Einzelhandel beschränkt sich aktuell in einem hohen Maß auf Lebensmittel“, findet Lerke. Für viele Besorgungen zöge es die Marktgemeinde-Bürger nach Schongau. „Die Kaufkraft ist vorhanden, Peiting bietet unseren Interessenten viel Potenzial“, fasst er zusammen. Dennoch: Dass das Gelände auf derart große Nachfrage trifft, habe auch die Erwartungen seines Unternehmens übertroffen.

Folglich seien die Verhandlungen in den letzten Wochen zeit­intensiv gewesen, in trockenen Tüchern sei aber noch nichts. In drei bis fünf Wochen könnte die Planung die nächste Stufe erreichen, dann wolle FIM zur Abstimmung auch an Bürgermeister Michael Asam herantreten.

Fix sei zum derzeitigen Zeitpunkt nur, dass ein Drogerist kommt. Außerdem wohl Anbieter aus den Bereichen Textil und Schuhe, womöglich auch einer für Haushaltswaren. Und: Auf dem ehemaligen Netto- und Kik-Gelände wird ein Neubau das jetzige Gebäude ersetzen. „Die Bestandsimmobilie ist ungünstig auf dem Grundstück platziert“, erklärt Lerke.

Rasso Schorer

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