Neue Asylbewerberunterkunft in der Pöllandtsraße: Belegung dauert noch

Der Brandschutz macht Probleme

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Derzeit wird der Mehrparteienwohnblock in Pöllandtstraße für die Unterbringung von Asylbewerbern vorbereitet.

Schongau – Wann kommen die ersten Asylbewerber in der neuen Gemeinschaftsunterkunft in der Pöllandt- straße unter? Gerüchte, wonach das bereits in dieser Woche der Fall sein sollte, bestätigten sich nicht. Und das kann auch noch eine Weile dauern. Denn derzeit ist der Landkreis damit beschäftigt, das von ihm gekaufte Gebäude auf Vordermann zu bringen.

Wie Pressesprecher Hans Rehbehn auf Anfrage des KREISBOTEN mitteilte, werden aktuell die Wohnungen für den Bezug vorbereitet. Die ersten vier sollen ab dem 28. November zur Verfügung stehen, der Rest soll bis 12. Dezember folgen. „Das kommt drauf an, wie schnell die Handwerker fertig werden.“ 

Diese sind freilich nicht nur in den einzelnen Wohnungen unterwegs. Ein Problem, dass ebenfalls noch eine Belegung verhindert, ist der Brandschutz. Es habe eine Begehung mit dem Kreisbrandmeister gegeben“, sagte Rehbehn. Dabei sei festgestellt worden, dass im Keller noch Brandschutztüren eingebaut werden müssen und auch an anderen Stellen nachgebessert werden müsse. 

Da passt es gut, dass der Landkreis in den vergangenen Wochen kaum neue Asylbewerber zugewiesen bekommen hat. „Letzte Woche sind 15 neu angekommen, die haben wir in Hohenpeißenberg untergebracht“, berichtete der Pressesprecher. Während in Schongau also bald weitere Plätze zur Verfügung stehen und auch in Weilheim derzeit angebaut wird, verzögert sich die geplante Containerunterkunft in Penzberg voraussichtlich bis Mai 2015. „Das Gelände ist da nicht so optimal, wie wir gedacht hatten“, so Rehbehn.

Für den Winternotfallplan der Staatsregierung hat der Landkreis mittlerweile beide eigenen Sporthallen in Weilheim und Schongau als Notunterkunft gemeldet. Anders als etwa in Landsberg, wo die ersten Flüchtlinge bereits in einer Sporthalle betreut werden, habe es bislang noch keine Anfrage von der Regierung gegeben, sagt der Pressesprecher. „Wir hoffe, dass dieser Kelch an uns vorüber geht.“

Christoph Peters

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