Im »Goldrausch«

Neue Gaststätte in der Altenstadter Maxbrauerei 

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Die künftigen Gastwirte Dominik Jaud (links) und Matthias Kranzfelder vor der Eingangstür zur Maxbrauerei. Im Gebäudeinneren wird die künftige Gaststätte „Goldrausch“ bereits auf Hochtouren hergerichtet. Bereits im Mai soll es losgehen.

Altenstadt – Die Maxbrauerei Biermanufaktur wurde 2010 von Braumeister Max Sedlmeier als Kleinbrauerei gegründet. Nun schicken sich mit dem 33-jährigen Matthias Kranzfelder und dem zwei Jahre jüngeren Dominik Jaud zwei junge Altenstadter an, dort einen Gaststättenbetrieb zu eröffnen. Ihr dementsprechender Antrag war eines der Themen bei der zurückliegenden Gemeinderatssitzung. Gremiumsmitglied Michael Dulisch bezeichnete die beiden als „junge engagierte Leute“, sprach sich aber auch dafür aus, die Gaststättenerlaubnis zunächst befristet zu erteilen. Es gab aber auch mehrere Stimmen, die den beiden eine unbefristete Erlaubnis erteilen wollten. Letztlich wurde die Befristung mehrheitlich bei zwei Gegenstimmen auf eineinhalb Jahre festgesetzt.

Mit diesem Ergebnis zeigten sich die als Zuhörer bei der Sitzung anwesenden beiden künftigen Gaststättenbetreiber ihren eigenen Worten nach vollkommen zufrieden. Interessant ist, dass beide bisher beruflich nichts mit dem Gaststättengewerbe zu tun hatten. Matthias Kranzfelder ist gelernter Werkzeugmacher und Dominik Jaud Elektrotechniker.

Eine nahezu völlig neue Herausforderung also für beide, künftig im „Goldrausch“ – so der Name der Gaststätte – den Betrieb mit 20 Plätzen im Gastraum und weiteren 30 Plätzen im Biergarten sicherzustellen. Im Biergarten soll immer um 22 Uhr Schluss sein. Aber drinnen gibt es keine zeitlichen Auflagen, außer dass Fenster und Türen ab dieser Zeit zu schließen sind, um mögliche Lärmbelästigungen so gering wie möglich zu halten.

Matthias Kranzfelder war bereits vor ein paar Jahren in der Brauerei tätig gewesen und hatte deshalb recht guten Kontakt zu Max Sedlmeier. Dabei erfuhr er auch, dass dieser sich in Zukunft nur noch auf das Brauen konzentrieren möchte. Nach diesem Hinweis kam ihm irgendwann der Gedanke, die Wirtschaft selbst zu machen. Den aus seiner Sicht dafür erforderlichen Partner hatte er mit Dominik Jaud schnell gefunden.

Aufgrund dessen, dass sie die Gaststätte nebenberuflich betreiben möchten, war beiden klar, dass das nur gemeinsam realisiert werden kann. Ansonsten wäre beiden den Worten von Dominik Jaud nach „der zeitliche Aufwand und auch die erforderlichen Investitionen etwas zu hoch gewesen“. Weiterhin erklärte dieser gegenüber dem Kreisboten, dass er und Matthias Kranzfelder bei Max Sedlmeier angefragt hätten, ob er sich diese Möglichkeit überhaupt vorstellen könne. Danach hatten beide das Einverständnis des Vermieters eingeholt und hernach Kontakt mit dem Landratsamt aufgenommen, um sich darüber zu informieren, was sie alles zu beachten haben. Ein Vorgespräch mit Bürgermeister Andreas Kögl stand letztlich auch noch auf dem Programm. „Nachdem es zum Glück hier keine unüberwindbaren Hürden gab, konnten wir quasi loslegen“, so Dominik Jauds Resümee.

Die beiden künftigen Gastwirte möchten die Biere der Maxbrauerei direkt aus den gekühlten Edelstahltanks gezapft in Steinkrügen anbieten. Zusätzlich planen sie aber auch, im Wechsel verschiedene Flaschenbiere anderer regionaler Brauereien in das Angebot aufnehmen. Auch alkoholfreies Bier soll auf der Karte stehen. Und insbesondere an heißen Sommertagen und -abenden sollen Weinschorlen, Aperol Spritz als auch Cider das Getränkeangebot noch weiter bereichern.

Auch für das leibliche Wohl ihrer Gäste haben die beiden gedacht. So soll es Brotzeitteller geben und fertiges Essen von der Metzgerei Filser im Glas, das nur noch erhitzt werden braucht, um es dann den Gästen servieren zu können.

Manfred Ellenberger

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