Roter Planet und Haiattacke

Spektakuläre Rutsche im Schongauer Plantsch: »Fantasy Loop« geht morgen in Betrieb

Fantasy Loop Plantsch Schongau
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Im neuen „Fantasy Loop“ können vier verschiedene Rutschszenarien ausgewählt werden.

Schongau – Am morgigen Mittwoch ist es so weit: Die neue Rutsche im Schongauer Plantsch wird in Betrieb genommen. Rutschbegeisterte können beim „Fantasy Loop“ zwischen vier Programmpunkten wählen.

Es wird auf Reifen (auch Flösse genannt) sitzend gerutscht. Zur Verfügung stehen zwei Sorten: Einzelreifen für eine Person und Doppelreifen für zwei Personen. Reifen vermeiden leichte und schwere Verletzungen, so Badchef Andreas Kosian. Die Nutzung zum Alleinerutschen ohne Betreuungsperson ist ab dem achten Geburtstag erlaubt. Jüngere Kinder dürfen unter Obhut einer erwachsenen Aufsichtsperson ebenfalls rutschen.

Zu den Attraktionen gehören vier wählbare Rutschszenarien: „Basic-Slide“ (ohne Blitzlichter und „erschreckende Videomotive“ oder Lichteffekte mit Orientierungsverlust), „Der Biss der Kobra“ (Lichtstimmung und visuelle Effekte in Grüntönen, Video- und Toneinspielungen zum Themenkreis Dschungel), „Reise zum Mars“ (Rottöne, Themenkreis Weltraum) und „Shark Attack“ (Blautöne, Themenkreis Tiefsee).

Auf über 30 Metern warten in der stockdunklen Röhre zahllose LED-Effekte (blitzende Lichter, rotierende Szenarien für ein Gefühl von Orientierungsverlust, Farbverläufe und auf-/abschwellende Farbwechsel), außerdem ein „Infinity-Slide“: Ein Klarglas­element am Ende der obersten Rutschengerade vermittelt den Eindruck, man würde aus der Röhre ins Freie rutschen. Außerdem gibt es „Fake-Slides“: Zwei riesige LED-Screens in Verlängerung der Rutschgeraden vor jeder großen Kurve vermitteln den Eindruck, man würde auf die jeweilige Videoeinblendung zurutschen. Die Videomotive ändern sich, beim gewählten Szenario „Shark Attack“ rutscht man beispielsweise auf das Maul eines weißen Haies zu. Passend zum Videomotiv werden Soundeffekte eingespielt.

Dazu gibt es sieben Touchpoints. Diese beleuchteten Sensorflächen gilt es zu treffen, um Punkte zu erreichen, die einen in der Rutschtabelle des jeweils gewählten Rutschszenarios weiter nach oben bringen.

Die Rutschzeit wird durch Start- und Zielsensoren ermittelt und im Zielraum (zusammen mit einem „Loop-Code“, wenn man zu den 30 besten Rutschern gehört) auf dem Zielmonitor angezeigt. Der „Loop-Code“ wird benötigt, wenn man möchte, dass man namentlich (Spitzname genügt auch) in der Rangliste mit seiner Rutschzeit und den erzielten Touchpoints aufgeführt wird. Neben der Anzeige am Zielmonitor werden die Tabellen auch auf www.plantsch.de/rutschtabelle angezeigt.

Wer möchte, dass sein Name in der Rangliste geführt wird oder wer einen Rekord gebrochen hat und das namentlich verewigt haben möchte, kann eine der Rutschkarten ausfüllen, die im Zielraum ausliegen und in die dortige Glasbox einwerfen. Die Karten werden täglich morgens geleert und ins System eingegeben. Registrierte Rutschvorgänge werden ein Jahr lang in der Berechnung der Rangliste berücksichtigt, nicht registrierte Rutschvorgänge nur zwei Tage. Bei Rekorden wird auf dem Zielmonitor eine besondere Anzeige eingespielt und im Zielraum ein besonderes Lichtszenario und Sound abgespielt.

Zusätzlich zur gemessenen Rutschzeit und den erreichten Touchpoints werden auf dem Zielmonitor auch im Wechsel noch interessante, statistische Informationen angezeigt. Zum Beispiel die erreichte persönliche Höchstgeschwindigkeit, die durchschnittlich erreichten Werte, erreichte persönliche und durchschnittliche Punkteanzahl oder Daten zur Rutschbahnlänge.

Lockerungen im Plantsch

Ab morgen werden die Leinen im Schwimmerbecken entfernt und damit der Einbahnstraßen-Betrieb im Becken beendet. Dadurch können die Sprunganlagen wieder genutzt werden. Alle Attraktionen sind somit wieder in Betrieb. Im Aufguss wird wieder gewedelt, die Anzahl der Haartrockner wird erhöht. Die Besucherzahlbegrenzung wird fast außer Kraft gesetzt. Im gesamten Betrieb dürfen bis zu 950 Personen anwesend sein. Die Zähler auf der Internetseite werden entfernt. Es gibt wieder etwas mehr Ruheliegen und die Plätze in der Gastronomie werden erhöht. Die Gäste sind weiterhin verpflichtet, eigenverantwortlich den Mindestabstand zu Personen fremder Haushalte einzuhalten. Die Kontrolle der 3G-Regel muss bis auf weiteres unverändert vorgenommen werden.

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