Autohaus Hintermeyer zieht um 

Neuer Mieter fürs Becher-Gelände

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Noch ist der Ausstellungsraum auf dem ehemaligen Becher-Gelände leer, doch das ändert sich ab September, wenn das Autohaus Hintermeyer als neuer Mieter einzieht.

Schongau – Seit das Autohaus Becher zu Beginn des Jahres in den Schongauer Westen umgezogen ist, steht das ehemalige Betriebsgelände an der Spinne leer. Jetzt hat das Rätselraten ein Ende, wie es mit dem Areal weitergeht. Ab dem 1. September wird das bislang an der Hermann-Ranz-Straße beheimatete Autohaus Hintermeyer die Gebäude wieder mit Leben füllen.

„Wir werden schon dauernd darauf angesprochen“, verrät Hans Hintermeyer. Der Inhaber des Peugeot-Autohauses hat mit seinem achtköpfigen Team derzeit alle Hände voll zu tun, um den bevorstehenden Umzug vorzubereiten. Während die eine Hälfte der Mannschaft das laufende Geschäft stemmt, ist die andere damit beschäftigt, die künftige Werkstatt sowie Büro- und Ausstellungsräume herzurichten. Unter anderem muss neuer Boden gelegt, die Wände gestrichen und neue Technik installiert werden.

Viel Arbeit, die Hintermeyer jedoch gern auf sich nimmt. Schließlich sichert der Umzug den Fortbestand des traditionsreichen Betriebs, den der 56-Jährige in dritter Generation führt. Denn im bisherigen Gebäude an der Hermann-Ranz-Straße fehlte es seit längerem an Platz. Dies führte so weit, dass zuletzt der Vertrag mit Autohersteller Peugeot in Gefahr geriet. „Wir konnten dort die geforderten Kriterien nicht mehr erfüllen“, erklärt Hintermeyer. Im April klopfte der Inhaber deshalb bei der Familie Eska an, der das ehemalige Becher-Gelände an der Spinne gehört. Das stand zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehreren Monaten leer, nachdem das Autohaus Becher zum Jahreswechsel in den Schongauer Westen umgezogen war. „Wir sind uns dann schnell über den Mietvertrag einig geworden“, sagt der 56-Jährige.

Am neuen Standort stehen künftig sieben statt bislang drei Arbeitsplätze in der Werkstatt zur Verfügung, auch die Ausstellungsfläche ist viel größer. „Es ist eine gute Lösung für uns und unsere Kunden“, freut sich Hintermeyer. Lob habe es auch schon von Peugeot selbst gegeben, verrät er. Ein Vertreter des Herstellers, der sich ein erstes Bild gemacht habe, sei „schwer begeistert“ von den neuen Räumlichkeiten gewesen.

Fest steht derweil schon, was nach dem Standortwechsel mit dem bisherigen Firmensitz passiert: Das Gebäude soll verkauft werden. Es gebe bereits verschiedene Anfragen von Bauträgern, berichtet Hintermeyer.„Aber da haben wir keine Eile. Jetzt konzentrieren wir uns erst einmal auf den Umzug.“

Christoph Peters

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