Schneller Wechsel

Neues Sprecher-Team für Schongaus Grüne

+
Das fünfköpfige Vorstandsteam bei den Grünen in Schongau besteht aus Esra Böse (links) und Dr. Andreas Hornsteiner (sitzend), Bettina Buresch, Dr. Babett Schwöbel und Markus Keller.

Schongau – Vier Monate nach der Kommunalwahl, bei der sie auf Anhieb drei Sitze im Stadtrat errangen, sind bei den Grünen in Schongau neue Sprecher gewählt worden. Verantwortung übernehmen Esra Böse und Dr. Andreas Hornsteiner. Schriftführerin ist künftig Dr. Babett Schwöbel.

Erst im Mai 2019 war der Ortsverband gegründet worden. Doch Anna Kränsel legte den Vorsitz bereits nach der Kommunalwahl nieder, ihr Mann Philipp Kränsel kandidierte nicht mehr als Schriftführer. Familiäre Gründe wurden dafür auf der Jahresversammlung genannt. Zudem hörte der Peitinger Florian Bentenrieder als Sprecher auf. Er hatte die Schongauer Grünen in ihrer Gründungsphase unterstützt.

Neue Sprecherin ist Esra Böse. In der Wahl, die Heike Dietrich vom Peitinger Ortsverband leitete, erhielt sie von den wenigen Stimmberechtigten einmütig das Vertrauen. „Nachhaltigkeit“ in vielen Bereichen sei ihr ein Anliegen, bekundete sie.

Ihr zur Seite steht Dr. Andras Hornsteiner. Er kam von der ALS zu den Grünen „rüber“. An der Kommunalpolitik in Schongau sei einiges verbesserungswürdig, gab er auf der Versammlung im Café der Blumenschule zu verstehen.

Als neue Schriftführerin bringt sich Neu-Mitglied Babett Schwöbel ein. Markus Keller und Bettina Buresch komplettieren als Beisitzer die Vorstandschaft. Ein Kassier wurde nicht bestimmt; das Kassenwesen wird über den Kreisverband geführt. Markus Keller berichtete nur kurz davon, dass im Wahlkampf des Ortsverbandes 1.235 Euro ausgegeben wurden – deutlich weniger als bei der CSU oder bei der SPD.

Drei Stadträtinnen

Bettina Buresch sitzt gemeinsam mit Teresa Subiabre-Haseitl und Janaina Subiabre-Haseitl im Stadtrat. Buresch bezeichnete es als kleinen Erfolg, dass die Grünen mit dem Antrag zur Geschäftsordnung durchgekommen sind, nicht öffentliche Punkte (mit anonymisierten Namen) zumindest in der Tagesordnung aufzulisten (wir berichteten). „Der Bürger soll das wissen“, so Buresch. Ebenso wie Hornsteiner formulierte sie, dass man achtsam sein müsse wegen der Projekte im Westen. Damit nahm sie Bezug auf eine mögliche Müllverbrennung beim Biomasseheizkraftwerk Altenstadt und auf eine weitere Geruchsbelästigung durch die Firma Emter. 

jj

Auch interessant

Meistgelesen

Diskussion im Brauhaus zum Thema Rassismus allgemein und im Landkreis
Diskussion im Brauhaus zum Thema Rassismus allgemein und im Landkreis
Investition bei TQ-Systems auf ehemaligem Agfa-Gelände
Investition bei TQ-Systems auf ehemaligem Agfa-Gelände
Verkehrte Welt im Hohenfurcher Schilderwald
Verkehrte Welt im Hohenfurcher Schilderwald
Aktionsgemeinschaft gegen "Müllverbrennungsanlage Altenstadt"
Aktionsgemeinschaft gegen "Müllverbrennungsanlage Altenstadt"

Kommentare